Seit heute ist Winter

Rein buchhalterisch hat heute Donnerstag, 1. Dezember, der klimatologische Winter 2022/2023 begonnen. Dem realen Wetter ist natürlich so eine willkürliche Einteilung egal, aber mit Bise hat es jetzt tatsächlich abgekühlt.

  • Jetzt ist Winter. Wann und mit wie viel Schnee Wintersportler «rechnen» dürfen, ist ungewiss. (Symbolbild)

    Jetzt ist Winter. Wann und mit wie viel Schnee Wintersportler «rechnen» dürfen, ist ungewiss. (Symbolbild)

Denn auch im November waren wieder alle Tage viel zu warm, die kalten -2 bis +3 Grad bis Sonntag entsprechen nur der Jahreszeit. Oberhalb 1200 Meter liegt schon etwas Schnee, die 80 cm auf dem Säntis sind für die Jahreszeit übrigens normal.

In den Bergen wird es schon am Wochenende mit Föhn wieder milder, am Wochenbeginn setzt sich ohne Bise und Hochnebel die Wärme mit sonnigen Phasen auch in den Niederungen durch. Auf das Wochenende darauf kommt ein Schwall kalter Luft aus dem hohen Norden Richtung Alpen voran und könnte den ersten Wintereinbruch mit Schneefall bis ins Flachland bringen. Die Details sind allerdings noch etwas unsicher, länger als drei bis fünf Tage sollte diese Kältewelle aber nicht anhalten.
Der ganze Winter – also die gut 90 Tage von Anfang Dezember bis Ende Februar – sollen nach allen Wettermodellen insgesamt zu warm ausfallen; in Zeiten der Klimaerwärmung ist das mittlerweile schon normal.

Eine Kälteperiode deutet sich Anfang/Mitte Januar an (der übliche Hochwinter) und wieder eher milde Tage schon im Februar. Dazu soll es eher weniger Niederschlag geben als üblich. Erfahrungsgemäss bringen aber zufällige Einzelwetterereignisse oft den Schnee.

Die obligate Frage nach weissen Weihnachten lässt sich wie jedes Jahr einfach beantworten: oberhalb 1200 Meter ziemlich sicher, in Appenzell vielleicht, im Mittelland und am Bodensee eher nicht.

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  • (Symbolbild: Bigstock)

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