Neuer Kassier für die Gontner Rhode

An der Rhodsgemeinde ist Philipp Broger für Thomas Mock nachgerückt.

  • Die Kommission der Gontner Rhode (von links): Philipp Broger (neuer Kassier), Thomas Mock (bisheriger Kassier), Ivan Broger (Junker), Stefan Hersche (Fähnrich), Robin Mock (Junker), Wendelin Mock (Hauptmann) und Regula Fässler (Beisitzerin). (Bild: Clemens Fässler

    Die Kommission der Gontner Rhode (von links): Philipp Broger (neuer Kassier), Thomas Mock (bisheriger Kassier), Ivan Broger (Junker), Stefan Hersche (Fähnrich), Robin Mock (Junker), Wendelin Mock (Hauptmann) und Regula Fässler (Beisitzerin). (Bild: Clemens Fässler

Rund 80 Rhodsgenossen konnte Rhodshauptmann Wendelin Mock zur Rhodsgemeinde vor dem Doppelhaus an der nordwestlichen Ecke des Landsgemeindesplatzes begrüssen, wo die Gontner seit 1893 ihre Versammlung abhalten. Thomas Mock hatte auf die Rhodsgemeinde hin den Rücktritt als Kassier eingereicht. Wendelin Mock verdankte die achtjährige Tätigkeit und die stets saubere Rechnungsführung. Für seine Nachfolge wurde einzig Philipp Broger aus Appenzell gerufen und dann auch einstimmig gewählt. Die beiden Bisherigen, der Hauptmann Wendelin Mock und die Beisitzerin Regula Fässler, wurden bestätigt.

Die Jahresrechnung zeigte einen positiven Abschluss. Dafür verantwortlich waren einerseits die traditionelle Hutkollekte an der Rhodsgemeinde, die einem separaten Fahnenfonds zugeführt wird, und andererseits die Spende des Apéros durch Rhodsgenossen. Ohne diese grosszügigen Finanzierungsquellen würde die Rhodskasse Verluste schreiben, da durch Wegfall der alten Zeddel und bei der aktuellen Zinslage kaum ordentliche Einnahmen generiert werden.

Unter Varia wurde die Frage aufgeworfen, wie die Zugehörigkeit zu den Rhoden für Kinder geregelt sei, bei denen ein Elternteil rhodsgenössig sei, die aber keinen Familiennamen einer Rhode mehr trügen. Zudem wurde die Kommission beauftragt, auf nächstes Jahr zu prüfen, ob künftig auch Mädchen als Junker zugelassen werden könnten. Wendelin Mock nahm die Anregungen entgegen und versprach, sich bis zur nächsten Rhodsgemeinde mit der Kommission und den anderen Rhodshauptleuten zu besprechen.

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