Appenzeller «Swisca AG» gewinnt an Müllereimesse

Das Ostschweizer Mühlen-Technologieunternehmen «Swisca AG» hat an der weltweit bedeutendsten Müllereimesse in Salt Lake City den renommierten «Best of Show Award» entgegennehmen dürfen. Die «Swisca» überzeugte die Fachwelt mit dem Walzenstuhl «Romil».

  • Grosser Erfolg für die «Swisca AG» an der Müllereimesse in Salt Lake City: Zum zweiten Mal darf das Appenzeller Tech-Unternehmen einen Award in Empfang nehmen. (Bilder: zVg)

    Grosser Erfolg für die «Swisca AG» an der Müllereimesse in Salt Lake City: Zum zweiten Mal darf das Appenzeller Tech-Unternehmen einen Award in Empfang nehmen. (Bilder: zVg)

Die «Swisca AG» hat nach 2021 bereits zum zweiten Mal den Beweis erbracht, dass Innovation und Qualität in der Müllereitechnologie nach wie vor in der Schweiz zu Hause sind. Müller und Branchenexperten waren besonders von den innovativen Funktionen im Bereich der Produktspeisung, Spaltverstellung und Bedienerfreundlichkeit beeindruckt. Die International Association of Operative Millers (IAOM) ist eine der bedeutendsten und einflussreichsten Vereinigungen in der Müllereiindustrie und fungiert als zentraler Knotenpunkt für Fachleute und Unternehmen, die in Müllereibetrieben tätig sind. Ein besonderes Highlight ihrer Aktivitäten ist die nordamerikanische Fachmesse, die als führende Veranstaltung gilt und aufstrebende Technologien sowie Innovationen in der Branche hervorhebt. Umso bedeutender ist es, dass innerhalb von vier Jahren nun bereits das zweite Produkt der «Swisca AG» den begehrten Preis gewinnt.

«Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement für Entwicklung und Qualität», sagt Heinz Brand, Gründer und CEO von «Swisca». Das Appenzeller Tech-Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mühlentechnologie für die nächste Generation auf den Markt zu bringen. «Hochqualifizierte Ingenieure und die Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen schaffen ein Umfeld für exzellente Forschung», betont Brand.

Das hat sich einmal mehr ausbezahlt. Der Walzenstuhl ist – wenn man sich eine Mühle als Organismus vorstellt – das Herz des Betriebs. Hier wird das Korn aufgebrochen und vermahlen. Mit «Romil» setzt die «Swisca AG» in diesem Schlüsselbereich neue Massstäbe: Die servogesteuerte Spaltverstellung in Kombination mit einem elektronischen Handrad ermöglicht es Müllerinnen und Müllern, die Mahlparameter präzise anzupassen. Die einzigartige Speiseeinheit mit Verteilschnecken gewährleistet eine stabile Produktzufuhr und somit einen gleichmässigen Massenfluss. All diese Innovationen verbessern den Mahlprozess und maximieren die Produktqualität und den Ertrag.

Die «Swisca AG» wurde 2018 als Start-up-Unternehmen in Appenzell gegründet. «Präzision, Nachhaltigkeit, Innovation, Effizienz, Verlässlichkeit und Sicherheit – diesen Werten hat sich das Unternehmen verschrieben», heisst es in einer Medienmitteilung. «Wir treiben gesellschaftlich relevante Themen wie die energieeffiziente Verarbeitung von pestizidarm angebautem Getreide voran», sagt Heinz Brand. Mit «Romil» sei das Ende dieses Strebens noch nicht erreicht.

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