120 Personen an der Bezirksgemeinde in Gonten

Keine halbe Stunde dauerte die Bezirksgemeinde in der Kirche von Gonten. Die beiden Sachgeschäfte − Erläuterung und Abnahme der Rechnung 2023 sowie die Festsetzung des Steuerfusses basierend auf dem Budget 2024 − waren gar innert acht Minuten erledigt.

  • In den beiden Abstimmungen gab es keine Gegenstimmen. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

    In den beiden Abstimmungen gab es keine Gegenstimmen. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

  • Wiederholt hatte Bezirkshauptmann Urban Fässler über den Sportplatz Wees zu informieren.

    Wiederholt hatte Bezirkshauptmann Urban Fässler über den Sportplatz Wees zu informieren.

Urban Fässler erläuterte die durch Ramona Signer-Wettmer geführte Rechnung, die mit einem Einnahmenüberschuss von 17’299 Franken schloss. Gleiches machte er beim Steuerfuss von 21 Prozent, der vor zwei Jahren um zwei Punkte gesenkt wurde und auf dem Budget 2024 mit einem erwarteten Gewinn von 20’270 Franken basiert. Bei beiden Traktanden gab es keine Wortmeldungen. Ebenso stellte niemand der 120 im hinteren Teil des Kirchenschiffs sitzenden Personen irgendwelche Anträge oder formulierte Wünsche an den Bezirksrat.

Wie im Mandat zur Bezirksgemeinde aufgeführt, informierte Urban Fässler auch über die Projekte Sportplatz Wees (2017 angenommen und 2023 bestätigt), Notschlachtanlage in Appenzell, Quartierplan Schwarzenegg, Spielplatz beim «Roothuus» sowie das Betriebs- und Gestaltungskonzept Dorfstrasse. Ebenfalls beschäftigt sich der Rat mit der Revision der Ortsplanung.

An der letztjährigen Bezirksgemeinde entschieden rund 300 Stimmberechtigte, dass am geplanten Bau des Sportplatzes festgehalten werden solle. «Leider kommen wir nur zaghaft dem Ziel näher, unserer Jugend und allen Sportbegeisterten einen Fussballplatz zur Verfügung stellen zu können», bedauerte Urban Fässler. Weiter führte Fässler aus: «Nachdem das Bezirksgericht Appenzell die einzige privatrechtliche Einsprache gegen das Sportplatzprojekt Wees abgelehnt hat und der Entscheid vom Kläger nicht weitergezogen worden ist», habe die Baukommission der Bezirke des inneren Landes, aber auch das Bau- und Umweltdepartement, die öffentlich-rechtlichen Punkte der Einsprache behandelt. «Auch bei diesen beiden Gremien ist die Einsprache in allen Punkten vollumfänglich abgewiesen worden», stellte Urban Fässler sachlich fest, merkte aber weiter an: «Gegen den Einspracheentscheid hat der Einsprecher jetzt Rekurs bei der Standeskommission eingereicht. Als einziger noch strittiger Punkt bemängelt er die Erschliessung,» die aus seiner Sicht ungenügend ist.

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