Top-Leistung über die Marathondistanz von Lukas Müller

Am vergangenen Wochenende hat das Innsbruck Trail Alpine Festival (ITAF) stattgefunden, die grösste Trailrunning-Veranstaltung in ganz Österreich. Über 5000 Athleten und mehr als 10‘000 Zuschauer waren in Innsbruck anzutreffen. Läuferinnen und Läufer aus mehr als 65 Nationen standen am Samstag in sieben verschiedenen Distanzen zwischen 15 und 110 Kilometern am Start.

  • Leidensfähig: Lukas Müller aus Appenzell bewältigte am Innsbruck Trail Alpine Festival die Marathondistanz. (Bilder: zVg)

    Leidensfähig: Lukas Müller aus Appenzell bewältigte am Innsbruck Trail Alpine Festival die Marathondistanz. (Bilder: zVg)

Der Appenzeller Lukas Müller hat sich für die Marathondistanz von 42,5 Kilometern und 2500 Höhenmetern angemeldet, während Nadja Fässler, Steinegg, und der Appenzeller Roman Nef (K35) eine Strecke von 34,1 Kilometern und 1900 Höhenmetern gewählt haben. Das Wetter und die Gegebenheiten für einen solchen Trailrunning-Event in Innsbruck hätten nicht besser sein können: top organisiert und das Wetter mit sonnigen Phasen, aber nicht allzu warm.

Lukas Müller startete am Samstagmorgen um 7.30 Uhr in Mutters, oberhalb von Innsbruck, mit knapp 500 anderen Herren auf die Marathondistanz. Der erste Aufstieg hatte es in sich, denn es kamen gleich mehr als 1000 Höhenmeter zur Birgitzer Alm auf die Läufer zu. Lukas Müller konnte sich die Kräfte für den ersten Aufstieg sehr gut einteilen und hatte auch im nachfolgenden Abstieg, der für seine technischen Passagen bekannt ist, keine grösseren Schwierigkeiten. Die mangelnde Verpflegung in der Startphase glich der Appenzeller an den weiteren zwei Verpflegungsstationen mit Gelen und Bouillon wieder aus, was ihm für den wichtigen Schlussanstieg in Innsbruck zusätzliche Energie gab.

Im Schlussanstieg auf Überholspur

Der Schlussanstieg ist für das brutale Uphill mit einem sehr technischen Downhill bekannt. Lukas Müller hat sich das Rennen hervorragend eingeteilt und schaffte es, bis ins Ziel noch einige Läufer zu überholen. In einer Zeit von 4:50 Stunden lief Lukas Müller als 38. über diese Distanz ins Ziel. Überglücklich und auch sehr erschöpft war er kurz nach dem Mittag zurück in Innsbruck.

Nadja Fässler wieder auf Podest

Roman Nef und Nadja Fässler starteten um 10 Uhr mit 190 Damen und rund 300 Herren auf die 34-Kilometer-Strecke. Wer denkt, mit einer kürzeren Distanz wird das Rennen dafür etwas lockerer, ist an diesem Event eines Besseren belehrt worden. Es wurde ein enormes Tempo ab der ersten Sekunde durch die Führenden angeschlagen.

Nadja Fässler hatte sich vorgenommen, im ersten Aufstieg kein allzu hohes Tempo zu laufen. Der nachfolgende Abstieg bereitete keine Probleme, da ein Grossteil dessen auf einer Schotterstrasse absolviert werden musste. Nadja Fässler ist vom Abstieg an über das lange Flachstück auf die andere Talseite mit einer Athletin aus Rumänien gelaufen. Sie hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt und konnte im letzten Aufstieg die Rumänin distanzieren. Nach 3:30 Stunden überquerte die Frau aus Steinegg überglücklich als Zweite die Ziellinie. Nach dem zweiten Platz vom Vorjahr konnte Nadja Fässler ihren Podestplatz in einem stark besetzten Rennen wiederholen.

Roman Nef auf Platz 14

Der Appenzeller Roman Nef ist schnell in den ersten Aufstieg gestartet, hat das Tempo bis zum Gipfel hinsichtlich des Krafthaushalts aber wieder reduziert. Bis zur Verpflegungsstation in Kranebitten teilte sich Roman Nef das Rennen sehr gut ein. Er verpflegte sich auch ausreichend für die restliche Renndistanz. Trotz eines leichten Nachlassens seiner Kräfte konnte er auf den Trails an der Nordkette neuen Schwung schöpfen und auf den letzten 8 Kilometern zu seiner Form zurückfinden. Kurz nach 13 Uhr erreichte Roman Nef mit einer Laufzeit von 3:20 Stunden überglücklich und zufrieden das Ziel auf dem 14. Rang in Innsbruck.

Die grosse Unterstützung durch Familie und Freunde entlang der Strecke war für alle drei Innerrhoder Athleten sehr motivierend.

Weitere Resultate und Impressionen sind zu finden auf: www.innsbruckalpine.at

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