Appenzeller Beteiligung an der grossen Saisoneröffnung

Die Event- und Rennserie «ÖKK Bike Revolution» startete mit dem City Event in Chur. Die Rennen der «ÖKK Bike Revolution» bieten Spannung und Spektakel, tolle Bike-Touren, herausfordernde Trails und ein vielfältiges Rahmenprogramm für Gross und Klein. An den Profi-Rennen kämpfen die weltbesten Mountainbiker um den Tagessieg und den «ÖKK Bike Revolution»-Gesamtsieg.

  • In Chur wurde am vergangenen Wochenende die «ÖKK Bike Revolution»-Saison eröffnet. (Bilder: zVg)

    In Chur wurde am vergangenen Wochenende die «ÖKK Bike Revolution»-Saison eröffnet. (Bilder: zVg)

  • Kilian Lengmüller musste sich nach einem suboptimalen Start wieder nach vorne kämpfen.

    Kilian Lengmüller musste sich nach einem suboptimalen Start wieder nach vorne kämpfen.

Zu den Initiatoren der Rennserie «ÖKK Bike Revolution» gehören Ralph Näf (ehemaliger Profi) und Nino Schurter. Insgesamt haben am vergangenen Wochenende in Chur über 12’000 Fans das Heimrennen des Lokalmatadors live verfolgt. Der zehnfache Cross-Country-Weltmeister und achtfache Gesamtweltcupsieger, achtfache Schweizer Meister sowie Gewinner des kompletten Medaillensatzes (Gold, Silber und Bronze) an den Olympischen Spielen stieg als klarer Favorit in Chur ein. Die gemächliche Alpenstadt wandelte sich am letzten Wochenende zu einem grossen Mountainbike-Festival. Mitten in der Stadt wurde ein eindrückliches Race Village mit Start und Ziel aufgebaut. Die einzigartige Cross-Country-Strecke führte direkt durch die Churer Altstadt und dann nach wenigen Metern auf knackige Trails, die den Athleten alles abverlangte.

Fünf RMC-Fahrer in Chur

Für den Rad- und Mountainbikeclub (RMC) Appenzell reiste eine Fünfer-Delegation nach Chur. Kilian Lengmüller (U13) machte bei den Jüngeren den Start. Beim EKS Rebberg Race in Löhningen vom 1. Mai 2024 hatte er eindrucksvoll sein Potenzial in der Kategorie U13 gezeigt. Er durfte den sensationellen zweiten Platz feiern. In Chur lief es nicht ganz so optimal für Kilian Lengmüller. Nach einem durchwachsenen Start mit insgesamt 60 Teilnehmern musste er sich erst wieder eine Position im ersten Drittel des Feldes erkämpfen. In der zweiten von drei anspruchsvollen Runden konnte er sich bis auf Position neun vorarbeiten. Im Anstieg auf einem Single Trail, in dem ein Vorbeifahren aufgrund der gegebenen Topographie nicht möglich war, musste ein überrundeter Kontrahent absteigen und das bedeutete dann auch für Kilian Lengmüller eine «Schiebeeinlage» und den Verlust von wertvollen Sekunden. In der dritten Runde verzeichnete er zudem noch einen kleinen Leistungseinbruch und konnte das anfänglich hohe Tempo nicht mehr halten. Trotz allem beendete er das Rennen auf dem respektablen 15. Rang.

Streule Dritter in seinem Jahrgang

Levin Streule, Brülisau, startete in der Kategorie U15 auf Position zwölf von insgesamt 59 Fahrern. Ihm gelang ein guter Start, dennoch konnte er sich nicht bei der Spitzengruppe einordnen. In der Verfolgergruppe blieb er nah dran. In der dritten Runde attackierte Levin Streule und konnte nochmals ein paar Plätze gutmachen. Der steile Aufstieg über Kopfsteinpflaster in der letzten Runde raubte Kraft, die er nach der krankheitsbedingten Trainingspause nicht mehr vollständig aufbrachte. Er musste auch die Verfolgergruppe ziehen lassen. Er beendete das spektakuläre Rennen als Zehnter in der Gesamtwertung und als Dritter in seinem Jahrgang.

Nick Knechtle startete in der Kategorie U17. Sein Rennen war fünf Runden lang und eine taktische Renneinteilung war gefragt. Für ihn verlief das Rennen ausgezeichnet. Im Schlussspurt konnte er sich gegen seinen Konkurrenten aus Deutschland zwar nicht durchsetzen, dennoch resultierte ein solider dritter Rang.

Bei den «Fun Herren» startete mit Renato Rodighiero ein weiterer Fahrer aus Appenzell. Er fühlte sich in Hochform und so war sein schneller Start auch keine Überraschung. Leider musste er das Rennen aufgrund eines technischen Defekts bereits in der ersten Runde wieder aufgeben.

Der einzigen Frau in «Danis Biketeam», Vera Schmid, ging es ähnlich. Sie kam beim Start sehr gut weg, musste die Spitzengruppe aber ziehen lassen. Sie fand in der zweiten Runde ihren Rhythmus und hielt das hohe Tempo mit. Bei der Abfahrt zurück in die Altstadt stürzte sie unglücklich und musste aufgeben.

Die kompletten Ranglisten inklusive Rennanalysen sind auf https://bikerevolution.velocorner.ch/de/chur/results zu finden

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