Unterstützung für das Kloster Maria der Engel

Gut 80 Personen konnte Walter Wetter am Freitagabend in der Kirche Gonten zur Kirchhöri begrüssen.

  • Kirchenratspräsident Walter Wetter führt durch seine erste Kirchhöri. (Bild: Clemens Fässler)

    Kirchenratspräsident Walter Wetter führt durch seine erste Kirchhöri. (Bild: Clemens Fässler)

Ohne Gegenstimmen wurden der positive Rechnungsabschluss genehmigt, der Steuerfuss unverändert festgesetzt und der Kirchenrat bestätigt. Auch dem Antrag, die Sanierung des Klosters Maria der Engel Appenzell mit 40›000 Franken zu unterstützen, gab die Versammlung mit wenigen Gegenstimmen statt.

Seine erste Kirchhöri als Kirchenratspräsident eröffnete Walter Wetter jun. mit einem Verweis auf die stürmischen Zeiten, in denen sich die Kirche befinde. Mit deutlichen Worten bekundete er sein Erschüttern gegenüber den Missbrauchsskandalen. Er rief gleichzeitig dazu auf, auch in schweren Zeiten zur Kirche zu stehen und auch die guten Seiten zu sehen.

Im Jahr 2021 wurde die Pfarrkirche einer Reinigung unterzogen. Ebenfalls wurde eine Leinwand über dem Altarbereich installiert, die multimediale Präsentationen ermöglicht. Auf dem Friedhof wurden die Wege saniert und teilweise neu gestaltet. Auch im Haus Erika, das sich als Gruppenunterkunft einer grossen Beliebtheit erfreut, wurden verschiedene Renovationen durchgeführt. Trotz dieser Investitionen konnten 100’000 Franken für den Renovationsfonds rückgestellt werde, womit ein Jahresgewinn von rund 44’000 resultierte. Die Kirchenrechnung wurde kommentarlos und ohne Gegenstimmen genehmigt. Dasselbe geschah mit dem Antrag, den Steuerfuss bei 19 Prozent zu belassen. Auch das Traktandum Wahlen konnte speditiv abgehandelt werden, da keine Rücktritte vorlagen.

Wie in den anderen Kirchgemeinden stand auch in Gonten das Unterstützungsgesuch des Klosters Maria der Engel Appenzell auf der Traktandenliste. Von den 500›000 Franken, für die sämtliche Kirchgemeinden angefragt wurden, entfallen entsprechend der Anzahl Katholiken 40›000 Franken auf die Kirchgemeinde Gonten. Walter Wetter begründete die positive Haltung des Kirchenrats mit der ideellen, kulturellen und historischen Bedeutung des Klosters für ganz Innerrhoden und der Wichtigkeit der Solidarität, die diesem religiösen Ort der Ruhe und Stille zukommen soll. Mit wenigen Gegenstimmen wurde dieser Antrag gutgeheissen.

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