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Schwarze Zahlen in Walzenhausen

Die Laufende Rechnung 2012 schloss mit 665'746 Franken Ertragsüberschuss im Gegensatz zum budgetierten Aufwandüberschuss von 206'700 Franken.

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Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger begrüsste gut zwanzig Stimmbürger an der Orientierungsversammlung zur Jahresrechnung 2012. Bänziger führte speditiv durch die Versammlung und erklärte, dass infolge des einzuführenden Systems im Kanton Appenzell Ausserrhoden ab 2014 eine noch transparentere Jahresrechnung vorgestellt werden könne. Dann bestünde eine Vergleichsmöglichkeit mit den anderen Ausserrhoder Gemeinden. Sodann präsentierte er unter dem Traktandum Rechnung schwarze Zahlen. Die Laufende Rechnung schloss bei einem Aufwand von 12,5 Mio. und einem Ertrag von13,2 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 665746 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 206700 Franken, was einen Besserabschluss von 872446  Franken bedeute. Die Investitionsrechnung verzeichnete Ausgaben von 1,3 Mio. und Einnahmen von 133521Franken, woraus ein Ausgabenüberschuss von gut 1,2 Mio.Franken, budgetiert waren 1,3 Mio., entstanden. Betreffend Kapitalveränderung ergibt sich jedoch ein Finanzierungsfehlbetrag von 42775 Franken. Walzenhausen verfügt heute über ein Finanzvermögen von 12,8 Mio. Franken, wobei die flüssigen Mittel rund 2,2 Mio. Franken betragen.

 

Stolz auf Schule

Erfreulich entwickelt hätten sich die Steuern mit einem Nettoertrag von 7,2 Mio. Franken, budgetiert waren 6,4 Mio. Obwohl die Schule mit 43,8 Prozent den grössten Posten unter den  Nettoausgaben verzeichnet, lobte Hansruedi Bänziger die Schule und zeigte sich überzeugt von deren hohen Qualität. Dies untermaure auch der neue Vertrag mit der Gemeinde Lutzenberg, deren Oberstufenschüler (ohne Ortsteil Wienacht) weiterhin die Schule in Walzenhausen besuchten. Geld kosteten wohl die Tagesstrukturen mit einem Aufwand von 65899 Franken. Sie seien aber äusserst bereichernd, gut aufgenommen und geschätzt. Nachdem die wenigen Fragen zur Jahresrechnung 2012 beantwortet werden konnten, wurden die Zurücktretenden, darunter auch Gemeinderat Marcel Stillhard in Abwesenheit und GPK-Präsident Stefan Meyerhans, mit Applaus verabschiedet. Hansruedi Bänziger betonte die Wichtigkeit der Kommissionen. Sie täten der Gemeinschaft gut. Es sei ein lehrreicher Job, in dem einiges bewegt werden könne.

 

Urbach gegen Diener

Dann gab Bänziger nochmals die Kandidaten für den 7. Gemeinderatssitz bekannt. Es sind dies Alexandre Urbach, er stellt sich dem zweiten Wahlgang, und neu Elsbeth Diener-Kellenberger. Neben der Verwaltungsrechnung 2012 stimmen die Walzenhauser über einen Baukredit für das Schwimmbad Ledi ab. Weil sich die 194’000 Franken nahe der Grenze zum fakultativen Referendum mit 200’000 Franken bewegen, veranlasste der Gemeinderat eine Abstimmung um Gewissheit zu haben. Es soll ein Geräteraum für 24000 Franken und ein beständiger Windschutz mit Beschirmung entstehen. In der allgemeinen Information erklärte Bänziger, dass für die in die Jahre gekommene MZA ein Konzept zur Sanierung mit baulichen wie betrieblichen Aspekten ausgearbeitet werde. Der Vorschlag wird der Bevölkerung Mitte Sommer vorgestellt werden. Um die Entsorgung zu verbessern erarbeitet die Umweltschutzkommission einen Plan. Die Ortsplanung befindet sich in der Korrekturauflage. Es wurden 75 Bauparzellenbesitzer angeschrieben, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Anschliessend wird der Gemeinderat gemäss Artikel 56 die zu entlassenden Grundstücke empfehlen, der Kanton wird letztendlich bewilligen. Die Frage aus dem Plenum betreffend Gemeinderatsentschädigung beantwortete Hansruedi Bänziger mit «das ist vom Tisch». Es bleibe alles beim Alten. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung werden im Herbst erwartet. Es gab einen erfreulichen Rücklauf von zwanzig Prozent. Zum Schluss rief Peter Gut auf, die Volksdiskussion betreffend Parkplatzreglement unbedingt zu nutzen.

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