Rhodsgemeinde der Schlatter Rhode bei besten Bedingungen

Auch in diesem Jahr sind das Interesse und die Teilnahme an der Versammlung der Schlatter Rhode sehr gross gewesen, konnten doch gut 80 Rhodsgenossinnen und Rhodsgenossen begrüsst werden.

  • Die Rhodskommission der Schlatter Rhode zusammen mit den beiden Junkern und dem Fähnrich. (Bild: zVg)

    Die Rhodskommission der Schlatter Rhode zusammen mit den beiden Junkern und dem Fähnrich. (Bild: zVg)

Der Rhodshauptmann Dominik Brülisauer führte in seiner Einleitung aus, dass die Teilnahme der Rhodsfahne an der Landsgemeinde auf das Jahr 1936 zurückgehe. Dessen Teilnahme an der Fronleichnamsprozession gehe hingegen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Damals mussten die Rhoden noch selbst die Wehrmänner bestellen.

Die Sachgeschäfte konnten effizient abgehandelt werden. Die Rechnung von 2022 und 2023 wurde mit grossem Mehr genehmigt. Der Frau Säckelmeister wurde für die korrekte Rechnungsführung gedankt. Hauptmann Dominik Brülisauer, Frau Säckelmeister Ramona Signer und Beisitzer Mauritius Mazenauer wurden in ihrem jeweiligen Amt bestätigt.

Unter dem Traktandum «Allfälliges» wurde angefragt, ob in Zukunft auch Mädchen den Junkerdienst ausüben dürfen. Das Anliegen wird in der Kommission besprochen und voraussichtlich an der Rhods­gemeinde 2026 zur Abstimmung gebracht. Die Junker und der Fähnrich wurden vorgestellt und verdankt. Mit grossem Stolz durften die Kommissionsmitglieder ihren Nachwuchs präsentieren.

Vor und nach der Gemeindeversammlung durften die Angehörigen der Schlatter Rhode einen Apéro geniessen, der wiederum von Agathe und Emil Nisple organisiert und gesponsert wurde. Ihnen gebührt dafür ein herzliches Dankeschön. Man kam mit Bekannten und Verwandten ins Gespräch und konnte den Landsgemeindesonntag gemütlich ausklingen lassen.

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