Drei Rheintaler rockten

Bereits bei den ersten Tönen von «The Spooky Bones» begannen sich die Füsse im Takt zu bewegen, die Hände zu klatschen, und dann stand das erste Paar auf der Tanzbühne inmitten der Zuhörerinnen und Zuhörer.

  • Die dreiköpfige Rheintaler Band «The Spooky Bones» hat das Publikum in Walzenhausen mit ihrem Sound mitgerissen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

    Die dreiköpfige Rheintaler Band «The Spooky Bones» hat das Publikum in Walzenhausen mit ihrem Sound mitgerissen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

  • Es wurde getanzt und Rock’n’Roll zelebriert.

    Es wurde getanzt und Rock’n’Roll zelebriert.

Die Mitglieder des klassischen Rockabilly- und Rock’n’Roll-Trios, Peter und Toni Schäfer (Gesang und Gitarre beziehungsweise Kontrabass und Background) sowie Remo Künzler (Gitarre und Background), liessen das Publikum in Erinnerungen schwelgen. Doch auf den Abend mit ehemaliger Protestmusik der amerikanischen Jugend eingestimmt wurden die Besucher mit einem stilechten Oldtimer vor der Mehrzweckanlage in Walzenhausen. Darauf folgte der Eintritt in ein Tanzlokal mit Stehtischen, Sitzmöglichkeiten und einer Bar. Was natürlich an einem solchen Abend nicht fehlen durfte, war die Tanzfläche in der Mitte.

Tanzen in allen Variationen

Und diese wurde rege genutzt. Die Leute tanzten zu den Liedern von Elvis Presley, Bill Haley, Johnny Cash oder Chuck Berry und weiteren mehr. «The Spooky Bones» aus dem Rheintal rissen mit. Der Rock-Virus hatte sich in Walzenhausen ausgebreitet. Die Gebrüder Peter und Toni Schäfer sowie Remo Künzler bewiesen ein sehr feines Gespür für ihr Publikum. Da wurden die schnellsten Strassenfeger gespielt, um dann sogleich wieder herunterzuschalten auf eine langsame Liebesballade. Zeit auch für die Tanzpaare, sich vom Tempo und den Rock’n’Roll-Figuren in allen Variationen zu erholen. Das Publikum genoss die Tanzbar-Atmosphäre. Wie hatte es Benjamin Müller, Präsident der Walzehuser Bühni, bei der Begrüssung ausgedrückt: «Wir haben ein bisschen anders aufgebaut als sonst.»

Was wollt ihr?

Dazwischen wurde sogar das Publikum gefragt, wie es weitergehen sollte mit dem Programm. «Was wollt ihr? Elvis oder Johnny Cash?» – «Elvis», tönte es von den Tanzenden und den Zuhörenden. «Elvis! Ihr bekommt Elvis!» Und dann ging es weiter mit bekannten Weisen aus der Rock’n’Roll-Szene der wilden 1950er-Jahre. Peter Schäfer beeindruckte dabei mit seiner modulierbaren Stimme, sodass er dem Timbre der verschiedenen Weltstars äusserst nahe kam.

Aber was wäre ein Rock’n’Roll-Sänger ohne die dazugehörige einheizende Instrumentalbegleitung. Toni Schäfer überzeugte am Upright-Bass mit seiner Slap-Technik und Gitarrist Remo Künzler ergänzte mit seinen füllenden Riffs. Beide unterstützten Peter Schäfer aber auch am Mikrofon in bester Art und Weise.

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  • Symbolbild: bigstock

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