Baumgartner ist neuer Ostwind-Präsident

Die Genossenschaft des Tarifverbunds Ostschweiz hielt am 11. Mai in Romanshorn ihre Generalversammlung ab. Thomas Baumgartner wurde als Nachfolger von Ralf Eigenmann als Präsident der Verwaltung gewählt.

  • Thomas Baumgartner (rechts) ist Präsident der Genossenschaft Tarifverbund Ostschweiz. (Archivbild: H9)

    Thomas Baumgartner (rechts) ist Präsident der Genossenschaft Tarifverbund Ostschweiz. (Archivbild: H9)

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter des Tarifverbunds Ostwind genehmigten anlässlich der 11. ordentlichen Generalversammlung die Jahresrechnung 2021 und entlasteten die Verwaltung. Gastgeber der Versammlung waren die Schweizerischen Bodensee Schifffahrtsbetriebe in Romanshorn.

Der Tarifverbund Ostwind schloss das Geschäftsjahr 2021 mit Verbundeinnahmen von 174,08 Millionen Franken und damit einem Plus von 9,86 Prozent gegenüber 2020 ab, wie es in einer Mitteilung des Tarifverbunds heisst. Er hofft auf eine Fortsetzung der Erholung im 2022.

Der Tarifverbund Ostwind beschloss per Dezember 2022, wie schon in den Vorjahren und seit 2016, keine Tarifmassnahme durchzuführen. Seit 2016 profitierten die Kundinnen und Kunden von einem erheblichen Angebotsausbau und – dank neuen attraktiven Angeboten wie der Einführung der Sparbillette oder gratis reisenden Kindern bis sechs Jahre – gar von Preissenkungen, wie es weiter heisst.

Einen Wechsel gibt es in der Leitung: Seit Mai 2017 amtete Ralf Eigenmann, Unternehmensleiter der Verkehrsbetriebe St.Gallen, als Präsident der Verwaltung der Genossenschaft Tarifverbund Ostwind. An der Generalversammlung übergab er sein Amt an Thomas Baumgartner, dem bisherigen Vizepräsidenten. Eigenmann bleibt Mitglied der Verwaltung, der er seit November 2006 angehört. Thomas Baumgartner ist Direktor der Appenzeller Bahnen AG und seit 2012 Mitglied der Verwaltung des Tarifverbund Ostwind. Neuer Vizepräsident wird Roger Walser, Leiter Markt und Kunden Ost der Postauto AG.

In der Genossenschaft Tarifverbund Ostwind sind 30 Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, beider Appenzell, Glarus und Schwyz zusammengeschlossen mit dem Zweck den Zugang der Kunden zum öffentlichen Verkehr im Verbundgebiet zu fördern.

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