Baubeginn für die Erneuerung des Wasserkraftwerkes Gstaldenbach

Die Bauarbeiten für das Wasserkraftwerk Gstaldenbach haben begonnen. Erneuert werden die Druckleitung, die Turbine samt Generator und die Steuerung der Anlage. Das Wasserkraftwerk Gstaldenbach wurde am Montag 14. Januar 2019 für eine umfassende Erneuerung abgeschaltet. Die Erneuerung der Anlage wird bis im Herbst 2019 an den Baustellen an drei verschiedenen Standorten ersichtlich sein.

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Die Druckleitung beginnt beim Stauweiher List. Dort wird sie mit einer neuen Messeinheit ergänzt. Diese Messeinheit überwacht die Druckleitung. Sollte die Druckleitung einen Schaden aufweisen, so kann sie innert kürzester Zeit abgesperrt werden. Weiter wird gleich bei der Staumauer eine neue Steuerung eingebaut. Diese hilft, die Überwachung vor Ort sicher zu stellen.

Die Arbeiten für die Erneuerung der Druckleitung starten je nach Witterung im Januar 2019 im Abschnitt Stöckli. Die Grabarbeiten sind in vier Lose aufgeteilt und erfolgen nacheinander, hinunter in Richtung Zentrale Hinterlochen. Zusammen mit den Aushubarbeiten wird die alte Leitung entfernt. Als erstes starten die Grabarbeiten, anschliessend werden die Rohre der Druckleitungen verlegt. Bevor der Graben wieder aufgefüllt werden kann, wird eine Druckprüfung stattfinden. Es ist geplant, dass der grösste Teil der Druckleitung noch vor Beginn der Vegetationsphase fertig gestellt werden kann.

In der Zentrale werden ebenfalls ab Mitte Januar 2019 die Rückbauarbeiten beginnen. Anschliessend wird das Fundament für die neue Maschinengruppe geschaffen. Eine der bisherigen Turbinen wird als Museumsstück erhalten bleiben. Die neue Pelton-Turbine wird voraussichtlich im Frühsommer 2019 auf dem neuen Fundament ausgerichtet und angeschlossen. Anschliessend erfolgen die Verkabelungen, welche durch das EW Heiden ausgeführt werden. Gleichzeitig erfolgt der Einbau der neuen Steuerung, welche den automatisierten Betrieb ermöglichen wird.

Die Fertigstellung der Arbeiten ist für den Herbst 2019 geplant. Anschliessend erfolgt nach einem 30-tägigen Probebetrieb die reguläre Betriebsaufnahme.

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