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Auf dem Weg zur Energie-Region

Mehrere Gemeinden aus dem Appenzellerland über dem Bodensee (AüB) haben sich dazu entschlossen, eine Bestandsaufnahme für eine Energie-Region AüB durchzuführen.

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Die fünf AüB-Gemeinden Grub AR, Rehetobel, Reute, Walzenhausen und Wolfhalden möchten zusammen mit der Energiestadt Heiden das Potenzial für eine gemeinsame Energie-Region genauer abschätzen und haben sich dazu entschlossen, eine Bestandsaufnahme in den Gemeinden durchzuführen, um danach die Chancen für eine erfolgreiche Lizenzierung  mit dem Label «Energie-Region» abschätzen zu können.
Das Label «Energie-Region» von EnergieSchweiz ist für kleinere Regionen gedacht, welche analog dem Label «Energiestadt» für einzelne Gemeinden sich gemeinsam als Region dazu verpflichten möchten, eine nachhaltige kommunale und regionale Energiepolitik vorzuleben und umzusetzen. Hierzu gehören Massnahmen in den Bereichen Entwicklungsplanung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung & Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation & Kooperation. Gegenwärtig sind im Kanton Appenzell Ausserrhoden die Gemeinden Heiden, Herisau, Speicher, Teufen, Trogen und Urnäsch bereits als Energiestädte zertifiziert. Eine Energie-Region mit mehreren Gemeinden gibt es in Ausserrhoden noch nicht.
Die fünf Gemeinden möchten im nächsten Jahr somit als ersten Schritt hin zu einer Energie-Region eine Bestandsaufnahme in diesen Bereichen durchführen, um nach der Auswertung dieser Bestandsaufnahme nochmals über den definitiven Antrag zur Lizenzierung als Energie-Region entscheiden zu können. Diese Lizenzierung würde somit in einem zweiten Schritt erfolgen. Die bereits zertifizierte Energiestadt Heiden würde bei einer Energie-Region Appenzellerland über dem Bodensee ebenfalls Teil der Energie-Region. Die AüB-Gemeinden Lutzenberg und Wald sowie der Bezirk Oberegg haben sich dazu entschieden, momentan bei einer Bestandsaufnahme nicht mitzumachen.
Die teilnehmenden Gemeinden sehen in einem gemeinsamen Vorgehen die Möglichkeit von Synergien zu profitieren,  die Zusammenarbeit im Energiebereich vertiefen zu können sowie gemeinsam die Herausforderung der Energiewende anpacken zu können. Gemeinsam kann man von gemachten Erfahrungen im Energiebereich profitieren und auch gemeindeübergreifende Projekte angehen. Dieser erste Schritt der Bestandsaufnahme der Ist-Situation in den fünf Gemeinden soll dies eines Tages im Rahmen der Energie-Region AüB möglich machen.

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