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Knappe Niederlage in mässigem Spiel

Der UHC Herisau wollte im Spiel gegen die bereits für die Playoffs qualifitierten Vipers InnerSchwyz unbedingt gewinnen um die gute Ausgangslage im Kampf um die letzten Plätze über dem Strich noch auszubauen.

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Man begann bemüht und kompakt in der Defensive. Es waren aber die Vipers, die an diesem Abend über weite Strecken der Partie nicht zu überzeugen vermochten, die in der 10. Minute in Führung gingen. Die Gäste aus Herisau beschränkten sich auf ihre Abwehr, in der Offensive war man grösstenteils harmlos. Der Ausgleich durch Hess, nach einem schönen Zuspiel von Wyss in der 18. Minute, konterten die Vipers direkt nach Wiederanpfiff und gewannen das erste Drittel mit 2:1.
Die Intensität im Mittelabschnitt, war sie im ersten Drittel noch mittelmässig, wurde noch schlechter. Das Spiel plätscherte ohne grosse Aufreger vor sich hin. Die Herisauer waren schlicht nicht im Stande, die Innerschweizer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und diese konnten ihren Vorsprung ohne Aufwand sogar auf 3:1 ausbauen. Man war nicht spritzig, nicht aggressiv genug, wirkte müde.
Dennoch wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben und man zeigte im letzten Drittel tatsächlich eine Reaktion. Nun setzte man die Vipers früher unter Druck, spielte riskant und musste dem Gegner so einige gefährliche Konterchancen zugestehen. Doch die Spielweise zahlte sich vorerst aus. In der 43. Minute stocherte Waldvogel den Ball nach einem Pass von Knecht über die Linie und nur zwei Minuten später konnte A. Rüesch, mit seinem ersten Treffer für den UHC Herisau, wiederum nach einem Zuspiel von Knecht, sogar den Ausgleich erzielen. Nun waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft und kamen zu zahlreichen Chancen. Der Torhüter der Vipers InnerSchwyz hielt seine Mannschaft, insbesondere in dieser Phase, im Spiel. Wie so oft, rächten sich die ausgelassenen Chancen und das Heimteam konnte mit einem ihrer nun wenigen Angriffen das 4:3 in der 53. Minute erzielen. Als die Gastgeber auch noch ihre erste Powerplay-Situation eiskalt ausnützten, war das Spiel entschieden. Die Appenzeller versuchten noch einmal alles und kamen rund zweieinhalb Minuten vor Schluss noch einmal zum Anschlusstreffer durch Schoch, der einen Abpraller von Huber verwerten konnte, doch vergeblich.
So verpasste es der UHC Herisau, gegen einen an diesem Abend durchaus schlagbaren Gegner, ihren Vorsprung im Strichkampf auszubauen. In den letzten beiden Partien ist somit weiterhin für viel Spannung gesorgt.

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