Warning: Trying to access array offset on value of type bool in /home/httpd/vhosts/appenzell24.ch/httpdocs/appenzell24.ch/wp-content/themes/app24/functions.php on line 633 Warning: Trying to access array offset on value of type null in /home/httpd/vhosts/appenzell24.ch/httpdocs/appenzell24.ch/wp-content/themes/app24/functions.php on line 633

Zivilschutz AR macht Strasse wieder sicher

Als Folge des Unwetters vom 2. Juni 2013 musste eine Notstrasse erstellt werden, die nun seit rund drei Wochen benutztbar ist.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Vor allem am Rebberg oberhalb des Weilers Tobel und entlang des Schwendiwegs ereigneten sich grosse Erdrutsche. Vom Schwendiweg gingen zwei grosse und mehrere kleine Erdrutsche ab. Aus Sicherheitsgründen musste der Schwendiweg für Fussgänger und den Autoverkehr gesperrt werden. Es musste eine Notstrasse erstellt werden, die nun seit rund drei Wochen benutztbar ist. Sie wurde Im Auftrag des Gemeindeführungsstabs Lutzenberg von Angehörigen der Kompagnie III des Zivilschutzes AR mit Kommandant Roman Huss erstellt. Der Schwendiweg müsste von seiner Nutzung her eher als «Schwendistrasse» bezeichnet werden, denn er kann nicht nur von Fussgängern benutzt werden, sondern ist auch einspurig befahrbar. Am Ende der befahrbaren Strasse befinden sich zwei bewohnte Liegenschaften. Die befahrbare Strasse endet hier und geht jenseits der Bahnlinie Rorschach-Heiden nur als Fussweg weiter.

Hang rutschte 200 Meter ab
Mit den beiden grossen Erdrutschen wurden viele Bäume und zwei ganze Abhänge rund 200 m hinunter zum Mattenbach gerissen. Aus Sicherheitsgründen musste der Schwendiweg für Fussgänger und für den Autoverkehr gesperrt werden. Die Bewohner der Schwendi-Wienacht konnten nur noch zu Fuss von der Station Wienacht-Tobel her dem Geleise entlang oder von Schwendi-Heiden her über den Fussweg zu ihren Häusern gelangen.
An der gegen den Abgrund hin abgesperrten Strasse musste zunächst der Hang um etwa 1,0 bis 1,5 Meter abgetragen werden. Entlang der Böschung wurde ein Graben erstellt und ein Flies eingezogen. Auf das Flies kam eine Schotterschicht. Schliesslich wurde noch eine Deckschicht aufgetragen und eingewalzt. Die Böschung erhielt noch eine geringere Neigung, was ihr mehr Stabilität verleiht.
Nicht einmal drei Wochen nach dem Unwetter war die Notstrasse erstellt und konnte zur Benutzung durch Fussgänger und Autoverkehr wieder freigegeben werden. Der Gemeinderat und der Gemeindeführungsstab Lutzenberg danken dem Zivilschutz AR für die geleistete, ausgezeichnete Arbeit.

Weitere Artikel