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Schwester Liliane Juchli ist Leuchtturm

Sie schrieb die «Juchli-Bibel», ein Standartwerk für Pflegefachleute, welche auch heute noch in der Ausbildung zur Sprache kommt. Gestern weilte Schwester Liliane Juchli in Heiden.

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Sie ist die Florence Nightingale der Schweiz, revolutionierte Liliane Juchli doch vor mehr als dreissig Jahren die Krankenpflege und schrieb unter vielem anderen das Pflege-Lehrbuch, von den Auszubildenden liebevoll. „D’Juchli-Bible“, „D’Juchli“ oder „De Juchli“ genannt. Letzteres, weil vor vierzig Jahren wohl angenommen wurde, Fachbücher könnten nur von Männern geschrieben werden.“„D’Juchli“ prägte das Wissen mehrerer Generationen von Pflegefachleuten. Die Ingenbohler Schwester, sie wird am 19. Oktober achtzig Jahre alt, weilte auf Einladung der Sektion St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell des Schweizerischen Berufsverbandes für Pflegefachleute SBK am internationalen Tag der Pflege im Betreuungs-Zentrum in Heiden.

Nach der Begrüssung durch Cornelia Cantieni, stellvertretende. Leitung Pflegedienst und Pflegeentwicklerin am Spital Heiden, sie brachte ihre „Juchli“ gleich mit, folgte ein energiegeladenes Plädoyer für den Pflegeberuf von Liliane Juchli. Sie dankte allen Pflegeleuten in der Aula für ihren tagtäglichen Einsatz. Der Dienst sei in der heutigen Zeit nicht einfacher geworden. „Als ich vor dreissig Jahren das Fachbuch schrieb, bin ich mit Freude und Vehemenz am Steuer der Pflege gestanden“ bekräftige die Fachfrau mit blitzenden Augen. Der Begeisterungsfunke sprang sofort ins Publikum über.

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