Landhaus als Option für Sek-Neubau

Im vergangenen Mai wurde bekannt, dass ein Um– und Erweiterungsbau des 1969 errichteten Sekundarschulhauses im Hörli an die Hand genommen werden soll.

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Dieses entspricht energietechnisch, räumlich, organisatorisch und gestalterisch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Machbarkeitsstudien für zwei Varianten liegen vor. Sie zeigen: Der bedarfsgerechte Umbau des Schulhauses ist von der Bausubstanz her möglich, und der benötigte zusätzliche Schulraum lässt sich im Hörli erstellen. Die Platzreserven für allfällige weitere Ausbauten sind im Hörli allerdings beschränkt.

Sichtbar wurde auch, dass die Kosten ähnlich hoch sein werden wie bei einem kompletten Neubau. Deshalb hat der Gemeinderat auf Antrag der Projektgruppe nun entschieden, zusätzlich auch das Gebiet Landhaus als möglichen Standort der Sekundarschule in Erwägung zu ziehen.

Raumplanerische Abklärungen sollen Aufschluss darüber geben, ob sich ein Neubau in der Nähe des Primarschulhauses realisieren lässt und welche Vorteile er allenfalls bietet. Möglicherweise ist die Erschliessung einfacher und sicherer. Allenfalls ergeben sich Synergien und Vereinfachungen durch die Nachbarschaft zu Primarschule und Sportanlagen. Untersucht werden soll zudem, ob allfällige Erweiterungen in ferner Zukunft möglich sind, um die Wertbeständigkeit der Investition zu garantieren.

Die zusätzlichen Abklärungen benötigen Zeit. Zudem ist es nicht sinnvoll, den Planungskredit für den Um- oder Neubau des Sekundarschulhauses vor dem Entscheid über Tunnel oder Doppelspur vor das Volk zu bringen. Die ursprünglich auf den kommenden Herbst angekündigte Abstimmung wird deshalb ebenfalls auf Anfang 2015 verschoben.

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