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«Ja» zum Spitalverbund Appenzellerland

Die beiden Appenzell wollen ihre Spitäler ab Mitte 2014 gemeinsam führen. Der Ausserrhoder Kantonsrat stimmte heute einem Rahmenkredit von 1,333 Millionen Franken für die Vorarbeiten zu einem Spitalverbund Appenzellerland zu.

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Von der Kooperation erwarten die Kantone langfristig positive Effekte. Beabsichtigt ist eine Wachstumsstrategie mit Fokussierung auf verschiedene Leistungsangebote an den Standorten Appenzell, Heiden und Herisau. An diesen Standorten soll je ein Akutspital mit unterschiedlichen medizinischem Angebot betrieben werden.
Im Spital Herisau ist eine erweiterte medizinische Grundversorgung mit Intensivpflege und vollständiger Notfall-Bereitschaft für den gesamten Verbund vorgesehen. Im Spital Heiden ist ein Konzept geplant, das – neben einem Schwerpunkt in Geburtshilfe – spezialisierte medizinische und chirurgische Angebote sowie Notfall-Leistungen vorsieht. Im Spital Appenzell soll ein Schwerpunkt für orthopädische Wahleingriffe geschaffen werden, ergänzt durch medizinische und chirurgische Basisangebote und Notfall-Leistungen. Das Psychiatrische Zentrum Herisau wird im Rahmen des neuen Verbunds weitergeführt.
Eine Neuorganisation des Rettungsdienstes in Kombination mit Notfall-Leistungen wird in einem separaten Projekt geprüft. Ausserrhoden und Innerrhoden streben auch beim Rettungsdienst und in der Spitalplanung eine verstärkte Zusammenarbeit an.
Die interkantonale Vereinbarung soll bis im Frühling erarbeitet werden. Die Innerrhoder Landsgemeinde 2014 wird über die Vorlage entscheiden. Würde in Ausserrhoden das Referendum ergriffen, fände die Abstimmung im Mai 2014 statt. Sagen beide Parlamente und das Stimmvolk Ja, tritt der Spitalverbund auf Juli 2014 in Kraft.

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