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Kampf um bessere Bahnanschlüsse

Der Fahrplan 2014 bringt schlechtere Anschlüsse für Fahrgäste aus beiden Appenzell an den SBB–Fernverkehr in Gossau SG. Mit zwei Interpellationen fordern die Appenzeller Nationalräte Andrea Caroni (AR) und Daniel Fässler (AI) den Bundesrat auft, die Entwicklung im Auge zu behalten.

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Der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler und der Ausserrhoder Nationalrat Andrea Caroni wehren sich gegen die Verschlechterung der Verkehrsanbindung. Sie fragen den Bundesrat, ob ihm der Sachverhalt bekannt sei und was er unternehmen werde, um die Fernverkehrsanschlüsse für beide Appenzell in Gossau SG wieder zu verbessern. Zum besseren Verständnis reichen sie eine Schilderung des Sachverhalts mit: Ausserrhoden und Innerrhoden seien die einzigen Kantone der Schweiz, die auf eigenem Gebiet keine SBB–Linien aufweisen. Beide Hauptorte seien über den Bahnhof Gossau an den Fernverkehr angebunden – mit Umsteigezeiten zwischen 4 und 13 Minuten sowohl in Richtung Zürich als auch ostwärts. Die aktuelle Anbindung werde als gut bewertet.

Deutliche Verschlechterung
Mit dem am 15. Dezember 2013 in Kraft tretenden Fahrplan 2014 würden die Anschlussverhältnisse zwischen den Appenzeller Bahnen und den Fernverkehrszügen der SBB wesentlich verschlechtert, stellen die Interpellanten fest. Die Umsteigezeiten erhöhten sich in Richtung Zürich auf 12 oder 19, in umgekehrter Richtung auf 9 oder 16 Minuten. Mit dem Auto benötige man für die Strecke von Gossau nach Herisau rund 5 Minuten, für die Strecke von Gossau nach Appenzell gut 20 Minuten. Die Zugsreisezeit zwischen Gossau und Appenzell betrage neu 37 Minuten. Für Pendler und für die zahlreichen Touristen verliere der öffentliche Verkehr mit dem Fahrplan 2014 zwischen Zürich sowie Herisau und Appenzell somit deutlich an Attraktivität. Mit der auf 2016 geplanten Einführung des «3–Zug–Konzeptes» sei zwischen Gossau und Zürich zudem mit längeren Reisezeiten zu rechnen, und die künftige Durchbindung in Richtung Westschweiz sei fraglich.

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