Appenzell - Unihockey
mitg.

Saisonende für UHA Herren 1

Die Herren verlieren das letzte Saisonspiel zu Hause gegen den UHC Sarganserland II mit 3:6. Weil Grabs gleichzeitig gewinnt fallen sie in der Tabelle auf Rang 4 zurück, was nicht zur Teilnahme an den Playoffs reicht.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Gewinnen die Appenzeller, können sie in der Tabelle nicht mehr von einem Playoffplatz verdrängt werden. Den Herren stand mit dem UHC Sarganserland II allerdings der Leader gegenüber. 

Es war alles angerichtet am Freitagabend im Gringel, 205 teils verkleidete Zuschauer sorgten bereits beim Einlaufen der Spieler für eine gute Stimmung. Die Herren starteten gut in die Partie und hatten einige Chancen zu verzeichnen. In der 10. Minute brachte Aldo Blaser seine Farben mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später konnte Sarganserland dann allerdings den Ausgleich erzielen. Als kurze Zeit später ein Sarganser auf die Strafbank musste, konnten die Appenzeller erstmals in Überzahl agieren. Ein Fehler im Spielaufbau sorgte aber für einen Konter, welchen die Sarganserländer eiskalt in Unterzahl versenkten. Doch die Innerrhoder reagierten postwendend und erneut war es zweimal Aldo Blaser, welcher das Heimteam noch vor der Pause mit 3:2 in Führung schoss.

Im zweiten Abschnitt sahen sich die Herren vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt. Die Sarganser drückten nun auf den Ausgleich, doch die Appenzeller Hintermannschaft mit Cedric Sutter im Tor machte bis kurz vor Drittelsende einen sehr guten Job. In der 38. Spielminute wurde einem Sarganser etwas zu viel Platz gelassen, was dieser zum Ausgleich nutzte.

Das dritte Drittel ist dann aus Sicht der Appenzeller schnell erzählt. Der UHC Sarganserland zeigte nun seine Klasse. In der Defensive liessen sie nur noch extrem wenig zu und Offensiv setzten sie immer wieder spielerische Nadelstiche. Durch zwei Fehler in der Appenzeller Defensive und durch ein unglückliches Eigentor zogen die Rheintaler bis zur 55. Minute vorentscheidend mit 3:6 davon.

Der Sieg des Leaders war sicherlich verdient. Die Appenzeller wurden nach dem Spiel den Eindruck aber doch nicht los, dass etwas drin gelegen wäre, hätte die eigene Fehlerquote etwas minimiert werden können. Nichts desto trotz, gilt es für die Innerrhoder diese Niederlage zu akzeptieren.