Schwellbrunn
mitg.

Raiffeisenbank beschenkt Stiftung Risi

Doppelte Freude bei der Stiftung Risi: Zum einen durften die Verantwortlichen dieser Tage von der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland eine Spende von 12'000 Franken entgegennehmen und zum anderen kommen die Bauarbeiten am Neubau des Alters- und Betreuungszentrum Risi in Schwellbrunn gut voran.

  • Das ist die Legende
    Trotz garstigem Winterwetter Freude bei der Scheckübergabe: Raiffeisen-Bankleiter Simon Frehner flankiert von Stiftungsrat Bruno Tobler (links) und Heimleiter Urban Büsser. (Bild: pd)

«Mit unserer Spende von 12 000 Franken unterstützen wir ein für die Gemeinde wichtiges Vorhaben, damit in Schwellbrunn auch in Zukunft altersgerechte Wohn- und Lebensmöglichkeiten vorhanden sind», unterstrich Raiffeisen-Bankleiter Simon Frehner anlässlich der Scheckübergabe. Das uneigennützige Engagement der Stiftung Risi für einen Neubau des Alters- und Betreuungszentrums sei lobenswert und verdiene Anerkennung. Neben dem Scheck durften Bruno Tobler, Risi-Stiftungsrat und Präsident der Baukommission sowie Heimleiter Urban Büsser auch eine junge Lärche entgegennehmen, die später in die Umgebungsgestaltung integriert werden wird. Bruno Tobler dankte der Bank für die grosszügige Spende und betonte, dass der Risi-Neubau ohne die wohlwollende Unterstützung bei der Finanzierung durch die Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland kaum hätte realisiert werden können.

Seit dem symbolischen Spatenstich im August sind die Arbeiten für den Neubau des Alters- und Betreuungszentrum Risi gut vorangekommen. «Das Kellergeschoss ist fertig betoniert und das Erdgeschoss ist im Bau», weiss Heimleiter Urban Büsser. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass noch vor den Sommerferien Aufrichte gefeiert werden kann. Anschliessend erfolgt der Innenausbau. Der Bezug des neuen Alters und Betreuungszentrums Risi ist für Frühjahr 2019 vorgesehen. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Empfang und dem Sekretariat ein Aktivierungsraum sowie Küche, Wäscherei und Lingerie. Auf den drei Obergeschossen sind 40 Pflegebetten mit einer separaten Station für Menschen mit demenziellen Erkrankungen vorgesehen.

Die Gesamtkosten für den Neubau des Alters- und Betreuungszentrum Risi sind auf elf Millionen Franken veranschlagt. Bankkredite sind für 9,5 Millionen Franken gewährt worden. Dazu kommt ein Darlehen der Gemeinde von 450'000 Franken. Stiftungen, Firmen, lokale Gewerbebetriebe und Privatpersonen unterstützen das Projekt Risi mit Spenden von insgesamt 850'000 Franken. Stiftungsrat Bruno Tobler ist zuversichtlich, dass das Ziel, eine Millionen Franken an Spendengeldern zusammenzubringen, erreicht wird. Trägerin des Alters- und Betreuungszentrums ist seit dem Jahr 2002 die Stiftung Risi. Diese verfügt über einen entsprechenden Leistungsauftrag der Gemeinde Schwellbrunn.