Alpstein
pd

Neue Erlebnis-Inszenierung auf dem Hohen Kasten

Der Alpengarten auf dem Hohen Kasten ist um eine Attraktion reicher. Unter dem Titel «Grenzgänger der Pflanzenwelt» vermitteln 15 interaktive Stationen entlang des Rundgangs erstaunliche Erkenntnisse über unsere alpine Natur. Die drei Themenbereiche am Europa-Rundweg, im Felsrundgang und auf der Urwiese können frei begangen und erlebt werden. Die thematische Erweiterung des Alpengartens wird am kommenden Donnerstag im Rahmen einer kleinen Feier den Gästen auf dem Hohen Kasten zur Benutzung übergeben.

  • Das ist die Legende
    . Jede der 15 Erlebnisstationen in der Umgebung des Drehrestaurants vermittelt erstaunliche Erkenntnisse über die alpine Natur. (Bild: pd)

Das Gebiet des Hohen Kastens gehört zum Pflanzenschutzgebiet Hoher Kasten – Kamor – Schwämme – Chienberg. Hoch über dem St. Galler Rheintal und dem Appenzellerland entfalten rund 300 einheimische Pflanzenarten ihre Farbenpracht. Mit der neuen Inszenierung wird der Alpengarten für die Gäste noch eindrücklicher. Jede der 15 Erlebnisstationen in der Umgebung des Drehrestaurants vermittelt erstaunliche Erkenntnisse über die alpine Natur.

Die interaktiven Stationen im Alpengarten regen zum Nachdenken und Hinschauen und lösen so manches Aha-Erlebnis aus. Fachleute aus Naturwissenschaft, Pädagogik und Erlebnisinszenierung der Firma pronatour verstanden es, komplexe Zusammenhänge und erstaunliche Vorgänge aus der Natur auf spielerische Weise zu vermitteln. Entlang des rollstuhlgängigen Europa-Rundweges geht es um alpine Lebensräumen mit sogenannten Pflanzengesellschaften. Im leicht begehbaren Teil der Urwiese werden aussergewöhnliche Anpassungsmechanismen der Pflanzen erklärt. Während die oberen Bereiche des Alpengartens grösstenteils angelegt sind, kann am Felsrundgang die ursprüngliche Vegetation bestaunt werden.

Die rund 5000 m2 grosse Pflanzenwelt auf dem Kastengipfel wird seit 1995 vom Verein Alpengarten gepflegt. Fachkundige Mitglieder siedelten weitere Pflanzen durch aufwendige Anzucht mit Samen aus dem ganzen Alpstein an, um diese auf übersichtlichem Raum dem Publikum zugänglich zu machen. Der Verein sorgt für die Unterhaltsarbeiten wie Beschildern der Pflanzen, selektives Jäten, Mähen, Umpflanzen und vieles mehr und hat auch bei der Erlebnisinszenierung tatkräftig mitwirkt.