Walzenhausen
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Feierliche Amtseinsetzung von Pfarrer Klaus Stahlberger

Bei bis auf den letzten Platz besetzter evangelisch-reformierter Kirche Walzenhausens setzte Kirchenratspräsident Koni Bruderer Pfarrer Klaus Stahlberger ein.

  • Das ist die Legende
    Pfarrer Klaus Stahlberger wird von Koni Bruderer im Beisein der Kivo eingesetzt. (Bilder: Isabelle Kürsteiner)
  • Das ist die Legende
    Martina Tapernoux und Koni Bruderer segnen ihren Kollegen Klaus Stahlberger.

Kirchenvorsteherschafts-Präsidentin Claudia Frigg begrüsste Persönlichkeiten aus Kirche und Politik sowie Angehörige von Klaus Stahlberger und die Kirchenglieder von evangelisch und katholisch Walzenhausen; allen voran Koni Bruderer. Letzterer zeigte sich sehr erfreut darüber, dass Klaus Stahlberger sein Wirkungsfeld in den Kanton Ausserrhoden verlegt hätte.

Wie Apostel Paulus einst den Korinthern wünscht Koni Bruderer dem Walzenhauser Pfarrer: «Vergiss nie den Auftrag zur Freude.« Die Gemeinde rief er auf, den Pfarrer zu achten und zu schätzen. Klaus Stahlberger habe seine Arbeit in den Worten «Freude im Glauben, Arbeite für die Liebe, Wiederstand für die Hoffnung» treffend zusammengefasst. Nach der offiziellen Amtseinsetzung segneten Kollegin Martina Tapernoux und Koni Bruderer Klaus Stahlberger. Danach bekannten sich Kirchenvorsteherschaft und Gemeinde zu ihrem Dorfpfarrer.

Klaus Stahlberger stellte seine Predigt unter die Worte: «Gott ist meine Burg» und las Sätze aus Psalm 91. Geborgenheit und Schutz bei kleineren und grösseren Bedrohungen des täglichen Lebens böte Gott. Hier könnten viele Geschichten von Erlebnissen ausgetauscht werden. Er bevorzuge die Mut-mach-Geschichten. Menschen im richtigen Augenblick zur Stelle, könnten wahre Engel sein. Es gelte diesen Geschichten zuzuhören. In Walzenhausen wolle er dazu Möglichkeiten schaffen. Er bat um ein offenes Ohr für die Mitmenschen. Zentral sei aber die Frage: «Glaubst du wirklich, das Gott dich gerne hat?» Gott liebe alle und habe jede und jeden einzigartig geschaffen. Doch wenn Gott alle gern habe, dann habe er auch den gerne, mit dem wir gerade Mühe hätten. Deshalb sei es wichtig, miteinander zu sprechen, Missverständnisse auszuräumen.