Appenzell
Hans Ulrich Gantenbein

Dunke lehnt Quartierplan «Blattenheinmatstrasse-Zielstrasse» ab

In einer mit Spannung erwarteten Abstimmung an der heutigen Dunkeversammlung lehnten etwa zwei Dittel der Anwesenden den Quartierplan über die nördlich des Hotels Säntis am Landsgemeindeplatz gelegenen beiden Grundstücke ab. An der Versammlung in der Gringel-Aula nahmen über 200 Personen teil.

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    Mit ihrem Votum - und fast 400 Unterschriften - brachte Marie-Theres Breitenmoser-Brander an der Dunkeversammlung der Feuerschau Appenzell den Quartierplan «Blattenheinmatstrasse-Zielstrasse» zu Fall. (Bild: H9)
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    Urs Schläpfer tritt in der von Beat Eberle präsidierten Feuerschaukommission die Nachfolge von Peter Fässler (vlnr) an. (Bild: H9)
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    Zwei Liegenschaften nördlich des Hotel Säntis sollen neu überbaut werden. Dafür wurde ein Quartierplan «Blattenheinmatstrasse-Zielstrasse» ausgearbeitet. (Bild: H9)
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    Modellansicht des gemäss Quartierplans «Blattenheinmatstrasse-Zielstrasse» angedachten Bauten unweit des Landsgemeindeplatzes. (Bild: H9)
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    Ansichten und Modellbild der Hauptbaute gemäss verworfenem Quartierplan «Blattenheinmatstrasse-Zielstrasse». (Bilder: H9)
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Der ausgearbeitete Quartierplan wollte eine Antwort für eine bauliche Entwicklung an einer «ortsbaulich sensiblen Lage» geben. Dabei war vorgesehen, dass die in Nord-Süd-Achse verlaufenden drei Giebel gegenüber den Regelbauvorschriften um zwei Meter höher hätten gebaut werden können.

Gegen den Quartierplan «Blattenheimatstrasse-Zielstrasse» gab es sogleich Opposition und so wurden Ende Januar Unterschriften gesammelt. Damit wollten die Initianten erreichen, dass die Dunkeversammlung der Feuerschau Appenzell über das Vorhaben befinden muss. Statt der erforderlichen 200 kamen innert der Frist 394 gültige Unterschriften zusammen.

An der Versammlung setzte sich Mitinitiantin Marie-Theres Breitenmoser-Brander als Nachbarin des Grundstücks zur Wehr. Obwohl sich Präsident Beat Eberle für das Projekt einsetzte, zeigte die Versammlung mit einem klaren Handmehr, dass der Quartierplan für das Projekt der Zielbau AG in der ausgearbeiteten Form nicht genehm ist.

An der Versammlung wurden die statutarischen Sachgeschäfte genehmigt und Urs Schläpfer als Nachfolger von Peter Fässler in den Verwaltunsgrat gewählt.