Ausserrhoden
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Darlehen für Ostschweizer Kinderspital

Die Thurgauer und die Ausserrhoder Regierung stimmen einem Darlehen für den Neubau des Ostschweizer Kinderspitals zu und legen ihren Kantonsparlamenten entsprechende Kredite vor. Gleichzeitig beantragt die St.Galler Regierung dem Kantonsrat ein zusätzliches Darlehen für den Neubau. Damit will sie sicherstellen, dass das Kinderspital nötige Mobilien und medizintechnische Geräte anschaffen kann. Mit den neusten Beschlüssen setzen die involvierten Kantone ein Zeichen für eine kantonsübergreifende Spitalpolitik.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Bigstock)

Schweizweit kämpfen die Kinderspitäler mit nicht kostendeckenden Tarifen. Die Kinderspitäler können deshalb nicht genügend Mittel zur Finanzierung von Investitionen erarbeiten und sind auf Darlehen angewiesen. Die Träger des Ostschweizer Kinderspitals (Kantone Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen sowie das Fürstentum Liechtenstein) haben sich 2013 deshalb darauf geeinigt, der Stiftung Ostschweizer Kinderspital für den geplanten Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals St.Gallen ein verzinsliches und rückzahlbares Darlehen von 172,5 Millionen Franken zu gewähren. Die Träger teilten den Darlehensbetrag gemäss der Herkunft der behandelten Kinder und Jugendlichen unter sich auf. Der Kanton St.Gallen übernahm einen höheren Anteil, weil er als Standortkanton des Kinderspitals einen Vorteil hat.