Zürich
hn/pd

Begeisterung für das Handwerk

Im «Haus Appenzell» in Zürich zeigt die «Ernst Hohl-Kulturstiftung» altes Handwerk zwischen Licht und Schatten.

  • Das ist die Legende
    «Brückenbauer» zwischen dem Appenzellerland und der Stadt Zürich: von links: Peter Kürsteiner, Dölf Biasotto, Roland Inauen, Silvia Steiner, Beat Landolt, Franz Fässler (v.l.). (Bild: hn/pd)

Ein wesentlicher Teil der Ausstellung präsentiert Werkzeug, Hilfsmittel und vergessene Arbeitstechniken, aber auch die Entwicklung der Zünfte, ihre Ehrenzeichen, darunter die wunderschönen Laternen der Zürcher und Schaffhauser Zünfte und besonders prunkvolle Beispiele aus dem südlichen Deutschland. Drei grundverschiedene Ostschweizer Künstler stellen ihre Werke zum Ausstellungsthema vor, und Schulkinder und Jugendliche aus beiden Appenzell, den Kantonen Zürich und Schaffhausen zeigen ihre Traumvorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft auf selbst gestalteten Laternen.

Die Ausstellung wurde gestern Donnerstagabend vor einer grossen Besucherschar im Innenhof des Hauses Appenzell an der Bahnhofstrasse 43 feierlich eröffnet. Der Stifter Ernst Hohl begrüsste die Leihgeber, die Gäste aus Deutschland, die Zunftmeister aus Basel, Schaffhausen und Zürich und natürlich auch die Behörden der beteiligten Kantone: den Innerrhoder Landammann Roland Inauen, den Ausserrhoder Regierungsrat Dölf Biasotto, die Zürcher Regierungsrätin Silvia Steiner, den Ausserrhoder Kantonsratspräsidenten Beat Landolt, den Innerrhoder Grossratspräsidenten Franz Fässler und den Urnäscher Gemeindepräsidenten Peter Kürsteiner.