Waldstatt
pd

Seit einem halben Jahrhundert wird gebaut

Die besondere Genossenschaft für Landwirtschaftliches Bauen Waldstatt und Umgebung (GLB) feiert dieses Jahr das 50-Jahr-Jubiläum. Die GLB ist seit der Gründung im Jahr 1966/1967 aus der Region nicht mehr wegzudenken und spielt in der Appenzeller-Bauwelt eine entscheidende Rolle.

  • Das ist die Legende
    Andreas Gantenbein (Geschäftsführer) und Thomas Fehr (Bauleiter). (Bild: zVg)

Die GLB steht für das regionale Baugeschäft im hügeligen Appenzellerland. Ihren Sitz hat die Genossenschaft in Waldstatt. Sie erledigt Baumeisterarbeiten aller Art. Der Gründungsgedanke der GLB war es, der bäuerlichen Bevölkerung bauliches Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Dadurch sollten Eigenbauten ermöglicht und unterstützt werden. Dazu gehört auch der gemeinsame Einkauf von Baumaterialien und -maschinen. So konnten grössere Bestellmengen erzielt und Rabatte gesichert werden. Die Mitglieder der GLB unterstützen sich zudem gegenseitig mit Arbeitsleistungen oder Leihgaben landwirtschaftlicher Gebäude und Anlagen. So wird der Genossenschaftsgedanke gelebt. In Herisau wurde beispielsweise ein neuer Laufstall, auf der Schwägalp ein neuer Alpstall oder in Abtwil eine neue Jauchegrube für einen Rinderstall errichtet. Im Appenzellerland hat die Genossenschaft Bauten von Wohnhäusern, Stützmauern sowie Gartengestaltungen betreut. In Waldstatt durfte die GLB Projekte wie die kleinen Brücken in der Kernenmühle ausführen. Auch im St.Galler Fürstenland und den angrenzenden Gebieten kann die GLB regelmässig Aufträge verbuchen. Für gutes Gelingen sorgen neun Mitarbeiter sowie 330 Genossenschafter.
Geschäftsführer Andreas Gantenbein sowie Präsident Köbi Rohner schätzen die Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung der GLB: «Von den landwirtschaftlichen Bauernmaurer einer Hilfsgenossenschaft, haben wir uns zu einer professionellen Bauunternehmung entwickelt.»