Brülisau
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Besucherrekord am «Quöllbisch-Cup»

Die Föngugge Brülisau leistete auch dieses Jahr wieder ganze Arbeit. Perfekt organisiert und mit dem idealen Wetter im Gepäck lockte der lautstarke Anlass weitaus noch mehr Zuschauer als im letzten Jahr an. Für die Einen war es Spass am Dabeisein für die anderen ein Kampf um jede Sekunde.

  • Das ist die Legende
    Volle Konzentration wurde von den Fahrern gefordert. (Bilder: Eveline Schiegg)
  • Das ist die Legende
    Gefährte mit zum Teil 150 PS lieferten Rennfeeling vom Feinsten.
  • Das ist die Legende
    Die anspruchsvolle Strecke.
  • Das ist die Legende
    Herrliche Kulisse und eine enorme Zuschaueranzahl traf man in Brülisau an.

Heute wurde Brülisau - sonst beschaulich, idyllisch – regelrecht von einer Blechlawine überrollt. Auf einmal wurden Parkplätze rar, und die Kühe auf der Weide mussten früher als gewohnt in den Stall, um den Zuschauern einen Parkplatz zu gewähren.

Während im russischen Sochi Hamilton, Vettel & Co. in Formel 1-Rennwagen um WM Punkte feilschten, ging es in Brülisau beim 3. Quöllbisch-Cup ebenso rasant und lautstark zu und her. Mit rund 100 Teilnehmern war die Startliste vollbesetzt und den etwa 5000 Zuschauern wurde Rennsport der besonderen Art geboten. In sechs Kategorien kämpften die Teilnehmer und Teilnehmerinnen um Rang und Namen. Sieger war wohl jeder, der beide Läufe unbeschadet überstand und nicht widerwillig in mit insgesamt 45 Tonnen Heuballen präparierten Leitplanken prallte.

Am Quöllbisch-Cup starten einerseits eingefleischte Profis, welche an mehreren Rennen pro Jahr in der ganzen Schweiz teilnehmen. Andererseits gab es in Brülisau auch Einheimische Fahrer zu entdecken, welche mit der Marke „Eigenbau“ an den Start gingen. Dass man sein Gefährt an einem solchen Anlass auf die Piste schicken kann, bedarf es einige Regeln zu beachten, welche vor dem Start akribisch geprüft werden.

Der grosse Zuschauerandrang freute die Organisatoren, zumal man deutlich mehr Zaungäste rund um das Gelände vorfand. Dicht aneinander gedrängt wollte jeder das Geschehen aus nächster Nähe erleben, was allerdings – gerade in den Kurven – mit einer kleineren Schlammschlacht honoriert wurde.