Zwei Siege in der zweitletzten Runde

Dank zwei Siegen am vergangenen Sonntag bleiben die Innerrhoder Unihockeyaner nach wie vor im Rennen um den Gruppensieg. Schan konnte mit 6:0, Tuggen Reichenburg mit 4:1 bezwungen werden.

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Im ersten Spiel trafen die Appenzeller auf die Liechtensteiner aus Schaan, welche im Hinspiel klar mit 10:0 besiegt wurden. Das Schaan trotzdem nicht unterschätzt werden durfte, zeigte die Aufwärtstendenz des Gegners, welcher in der letzten Runde Weesen einen Punkt abnahm. Und auch gegen die Appenzeller traten die Schaaner viel konzentrierter auf als beim Hinspiel. Sie machten die Räume eng und standen hinten gut. Trotzdem ging der UHA in Führung, als Ralf für den Südamerikarückkehrer Mario auflegte, welcher sich nicht zweimal bitten liess und den Ball im Tor unterbrachte. Weitere Chancen wurden entweder vom Torwart oder der Torumrandung zu Nichte gemacht, weshalb Appenzell nur mit 1:0 in die Pause ging. 30 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Raphy einen Pass auf Ernst antäuschte, den Ball jedoch überraschend Sandro zuspielte, welcher dankend auf 2:0 erhöhte. Die Verteidiger schalteten sich nun vermehrt in das Offensivspiel ein und kamen so zu Abschlussmöglichkeiten. Eine davon nutzte Marco, als er von Michael Laimbacher freigespielt wurde und nur noch das leere Tor vor sich hatte. Michael Laimbacher kann jedoch nicht nur scharfe Querpässe spielen, sondern auch aus spitzen Winkeln Tore erzielen. Dank dem 4:0 wurde es nun nochmals spannend, da traditionellerweise der Schütze zum 5:0 jeweils eine Runde isotonischer Getränke zahlen darf. Mit der Spannung war es aber drei Minuten später bereits vorbei, als Chötz seinen Weitschuss im Netz sah. Vielen Dank bereits jetzt und bitte dran denken, es gibt auch alkoholfreie isotonische Getränke. Den letzten Treffer erzielte Raphy, nach dem er von Rico freigespielt wurde und sich ebenfalls aus einem Laimbacherwinkel versuchte.


Im Kampf um Platz zwei trafen die Herren auf Tuggen Reichenburg. Die Schwyzer wollten sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren und versuchten sofort, den Druck auf das Tor der Appenzeller hoch zu halten. Dass der Experte für Führungstore in unseren Reihen ist, machte Mario nach Zuspiel von Laimbacher klar und dass das Sprichwort «Wer die Tore vorne nicht macht, erhält sie» seine Richtigkeit hat, bewies die erste Halbzeit, in welcher die Tuggener am leeren Tor und an den Reflexen unseres Torhüters Michi verzweifelten und die Appenzeller zwei weitere Treffer erzielen konnten. Zuerst versenkte Ernst seinen Ball in der unteren Ecke, bevor Marco im Stile eines Alberto Tomba die Schwyzer umkurvte und seinen Sololauf zum 3:0 Pausenstand abschloss. Die zweite Halbzeit war geprägt von vielen Strafen. Da das Boxplay der Appenzeller super funktioniert, liegen solche Ausflüge auf die Strafbank locker drin. Anders sieht es beim eigenen Powerplay aus. Wie schon in der letzten Runde gelang es auch diesmal den Herren nicht, den Druck auf das gegnerische Gehäuse zu erhöhen. Dies bemerkten wohl auch die Tuggener, welche sich nach der ersten überstandenen Strafe gleich nochmals ein gröberes Foul erlaubten. Und die Taktik schien aufzugehen, ihnen gelang nach einer schönen Kombination in Unterzahl der erste Treffer. Die Freude währte zum Glück nur kurz, da Sepp im gleichen Powerplay den freistehenden Sandro fand, welcher mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag den Dreitorevorsprung wieder herstellen konnte. Die Schwyzer haderten mit den Schiedsrichtern. Dass jedoch sieben Spieler auf dem Feld einer zu viel ist, dafür kann der Schiedsrichter auch nichts. Den Appenzellern war es recht, konnten sie so erneut weitere zwei Minuten in Überzahl spielen und den Sieg schliesslich ungefährdet nach Hause bringen.

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