Zwei Punkte dank Siegeswille

Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Serie gegen Gegner, die in Reichweite der Appenzellerinnen lagen, wollten die Damen des TVA an diesem Wochenende unbedingt zwei Punkte auf sein Konto verbuchen.

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Der TVA war zu Gast in der Handballhochburg St. Gallen, beim SV Fides. Die St. Gallerinnen waren vor dem Spiel punktegleich mit dem TVA, eine spannende Partie durfte somit erwartet werden. Doch beide Parteien taten sich deutlich schwer ins Spiel zu finden. Beide Defensiven standen kompakt und störten bzw. unterbanden die gegnerischen Angriffsversuche frühzeitig. Keiner Mannschaft gelang es in den ersten fünf Minuten, den Ball ins gegnerische Netz zu befördern. In der sechsten Minute war es dann das Gastteam, welche das erste Mal skorte. Die Appenzellerinnen standen in der Deckung weiterhin sehr gut und agierten wach und mit Köpfchen. Auch die Appenzeller Torfrau, Nadja Rossi, machte ihre Aufgabe sehr gut und wehrte zwei Penalties erfolgreich ab. Nach der Hälfte der ersten Halbzeit glaubte man sich dem Skore zu Folge in einem Eishockeymatch zu wähnen, so führte der TVA mit gerade mal 3:0. Dann erlöste die rechte Flügelspielerin den SV Fides und erzielte den ersten Treffer für die St. Galler. Das Heimteam erhielt dadurch Schwung in sein Spiel. Die Appenzellerinnen hingegen liessen in ihrer Defensivleistung nach und auch im Angriff fehlte ihnen weiter Spielwitz und Variantenvielfalt. So gelang es dem Heimteam bis zum Pausenpfiff zum 6:6 auszugleichen.

Nach der Pause war es weiterhin ein harziges Spiel, welches nie so richtig ins Rollen kommen wollte. Beide Seiten hatten Mühe, ihr Spiel aufzuziehen. Bis zur fünfzigsten Minute gestaltete sich das Spiel weiter sehr ausgeglichen und keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als einem Treffer abzusetzen. Dann drehten die Appenzellerinnen jedoch einen Zacken zu und der Siegeswille erblitzte. Nun agierten die Damen deutlich engagierter und mit mehr Zug und Druck auf das St. Galler Tor. Die Appenzellerinnen spielten nun in der Defensive clever, und eine enge Deckung auf die torgefährlichste Fidesspielerin erwies sich als taktisch gut. So rissen die Frauen das Ruder an sich und übernahmen die Führung, welche sie bis zum Schluss des Spiels nicht mehr aus den Händen gaben. Das Spiel endete mit einem passablen Vorsprung von vier Toren für den TVA mit 13:17.

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