«Zinal» für den Sieger vom Schwägalp Schwinget

Am 17. August steigen auf der Schwägalp wiederum die Bösen in die Hosen. Drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt, dem Kilchberger Schwinget, treffen am Fusse des Säntis die besten Schwinger aus der Nordostschweiz, der Innerschweiz sowie der Nordwestschweiz aufeinander.

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Wie bereits in der letzten Saison bietet sich den Athleten auf der Schwägalp die Chance eines letzten Formtests. Während im vergangenen Jahr am «Eidgenössischen» in Burgdorf die Karten in der Schwingszene neu gemischt wurden, kommt es heuer am Kilchberger Schwinget zu einem weiteren eidgenössischen Anlass und somit zum Aufeinandertreffen sämtlicher Teilverbände. Drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt lassen sich auf der Schwägalp die letzten Expertenmeinungen bilden: 60 einheimische Nordostschweizer treffen auf 25 Innerschweizer und 5 Nordwestschweizer.
Auf die besten Schwinger warten wiederum attraktive Lebendpreise. Der Schwägalp-Sieger wird am Sonntagabend Stier «Zinal» in Empfang nehmen dürfen. Der aus Urnäsch stammende Zuchtstier wird von der Migros gespendet. Toni Fässler aus Uesslingen spendet das Zuchtrind «Falk», das auf dem gleichen Hof wie Stier «Zinal» in Urnäsch zu Hause ist. Dass Stier und Rind vom gleichen Hof stammen, ist speziell und einmalig in der Geschichte des Schwägalp-Schwingets. Der ursprünglich vorgesehene Siegerstier «Mondo» aus dem toggenburgischen Nassen musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgetauscht werden. Auch der Drittplatzierte wird in diesem Jahr ein Rind überreicht bekommen: Zuchtrind «Yaris» aus Necker wird von Erwin Kobelt aus Marbach gespendet. Der Schwinger mit der vierthöchsten Punktzahl darf heuer das Fohlen «Heli» aus dem Gestüt von Kappensand in Diepoldsau, gespendet von Peter Hafner aus Lutzenberg, entgegennehmen.

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