Wenn in Brülisau die Motoren rattern

Die Föhngugge Brülisau leistete auch dieses Jahr wieder ganze Arbeit. Perfekt organisiert, trotz Abwesenheit des OK-Präsidenten, lockte der lautstarke Anlass zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an. Petrus zeigte sich von seiner vielfältigsten Seite.

  • Kläus Manser auf dem Weg aufs Podest. (Bilder: Eveline Schiegg)

    Kläus Manser auf dem Weg aufs Podest. (Bilder: Eveline Schiegg)

  • Bei Missgeschicken waren die Helfer schnell zur Stelle.

    Bei Missgeschicken waren die Helfer schnell zur Stelle.

  • Der Dreieinhalbjährige Lars war unter dem grossen Helm kaum zu erkennen.

    Der Dreieinhalbjährige Lars war unter dem grossen Helm kaum zu erkennen.

  • Die Tagesbestzeit erreichte Silvan Steinauer – sein Sohn Lars erhielt einen Sonderpreis.

    Die Tagesbestzeit erreichte Silvan Steinauer – sein Sohn Lars erhielt einen Sonderpreis.

  • Die Waschstation wurde rege genutzt.

    Die Waschstation wurde rege genutzt.

Im sonst so beschaulichen Brülisau wurde am Sonntag nach zweijähriger Abstinenz der fünfte «Quöllbisch-Cup» durchgeführt. Trotz Matsch und etwas Nässe von oben, zeigte sich Petrus grösstenteils gnädig. So facettenreich wie die Fahrzeuge, war auch das Wetter. Dennoch konnte man einen Grossaufmarsch an begeisterten Motorsportfans beobachten. Die Ränge rund um die Strecke waren stets voll besetzt. Der OK-Präsident Jonas Keller äusserte sich während einer Liveschaltung aufgrund seines Auslandaufenthaltes zufrieden und bedankte sich bei seinen Helfern. Die gesamte Organisation lief seitens des Präsidenten mittels Whatsapp und Facetime aus Dänemark. Nichtsdestotrotz erfüllten die verbleibenden OK-Mitglieder ihren Job souverän und unterliessen es auch nicht, ihrem Präsidenten gleichzeitig noch zum Geburtstag zu gratulieren.

Einheimischer auf dem Podest

Am «Quöllbisch-Cup» starten einerseits eingefleischte Profis, welche an mehreren Rennen pro Jahr in der ganzen Schweiz teilnehmen. Andererseits gab es in Brülisau auch einheimische Fahrer zu entdecken. Der Oberdorfer Kläus Manser (Mälli) konnte gleich mehrere eigene Fahrzeuge ins Rennen schicken. Dass er nicht zum ersten Mal ein Rennen fuhr, bewies der dritte Rang in der Kategorie «Eigenbau 4×4». Aber auch in der Kategorie «Eigenbau Heckantrieb» sicherte er sich mit dem vierten Rang eine Topplatzierung. Die meisten Podestplätze aber wurden von auswärtigen «Profis» eingeheimst. Tagesbestzeit fuhr der nicht unbekannte Silvan Steinauer. Und dann war da noch das «Einachser-Küken»: Steinauers Sohn Lars ist gerade mal Dreienhalbjährig. Keck und gekonnt absolvierte er die Strecke fehlerfrei. In der ersten Runde zwar noch etwas zögerlich, die zweite jedoch, schien ihm dann nichts mehr anzuhaben. So durfte der Knirps verdient ebenfalls einen kleinen Pokal mit nach Hause nehmen.

Helfer schnell zur Stelle

Was die Fahrer ärgert, erfreut die Zuschauer. Die Teilnehmer sorgten für einen abwechslungsreichen Tag. Mehrheitlich wurde das Ziel unbeschadet erreicht. Es kam aber durchaus öfters vor, dass eine Kurve zu schnell angefahren wurde und die direkte Begegnung mit den Strohballen nicht vermieden werden konnte. Passierte dies, waren die flinken Helfer schnell zur Stelle, schoben das Vehikel wieder in die richtige Richtung oder schleppten es ab. So konnte auch ein reibungsloser und zeitplangemässer Ablauf gewährleistet werden. Trotz einigen solchen Missgeschicken mussten am Ende des Tages keine groben Unfälle verzeichnet werden.

Der grosse Zuschauerandrang freute die Organisatoren, zumal man deutlich mehr Zaungäste rund um das Gelände vorfand. Dicht aneinander gedrängt wollte jeder das Geschehen aus nächster Näher erleben, was allerdings – gerade in den Kurven – mit einer kleineren Schlammschlacht honoriert wurde.

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