Warten auf die ersten Punkte

Die Herren 2 des UHA müssen gegen Herisau und Bazenheid je eine Niederlage einstecken.

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Die Spiele des UHA gegen Gegner aus der Region wie wie Widnau, WaSa, Gossau oder auch Herisau haben stets eine Bedeutung, welche über das einfach siegen und verlieren hinausgeht. Auch wenn bei den Herren 2 die Freude am Unihockey vordergründig ist, will man vor allem in diesen Derbys dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen und Punkte einfahren.
Aber zum Spiel. Erster Einsatz: Tor Herisau. Zweiter Einsatz: Tor Herisau. Vierter Einsatz: Tor Herisau. Das ging aber offenbar sogar den Schiedsrichtern zu weit, die dieses dritte Tor aufgrund eines Torraum-Offsides aberkannten. Fünfter Einsatz: Tor UHA, Daniel Inauen traf. Sicher dachte jetzt schon der eine oder andere, dass es hier zu einem munteren Schützenfest kommt. Doch das Spiel beruhigte sich, der UHA fand immer besser ins Spiel. Innerhalb der Blöcke wurden einige Positionen getauscht, was dem Spielaufbau sichtlich gut tat. So konnte man sich die eine oder andere Chance erarbeiten und hinten auf Simon Koller im Tor verlassen. Die Konsequenz: bis zur Pause fiel kein weiteres Tor.
Punkte lagen nun in Griffnähe und dies wollten sich die Herren 2 nicht entgehen lassen. Eine kompakte Defensive sollte den Herisauern das Torschiessen weiterhin schwer machen – mit Erfolg. Auch nach der Pause lief das Spiel mit Chancen auf beiden Seiten; die des UHA nicht immer zwingend, doch man hielt sehr gut dagegen. Irgendwann nach Minute 10 in der zweiten Hälfte musste dann der Ball aber doch aus dem Netz des Appenzeller-Kastens gefischt werden. Ein Zweitorerückstand in dieser Zeit aufzuholen ist durchaus realistisch. So versuchte man weiterhin gegen vorne den Abschluss zu suchen. Allerdings ging der Schuss ein weiteres Mal nach hinten los. Fünf Minuten vor Ende stand es 4:1 für Herisau. Appenzell nahm sein Timeout, stellte um und konnte prompt einen Treffer buchen. Nach diesem Treffer durch Marcel Gmünder ersetzte ein sechster Feldspieler Torhüter Simon Koller – und man war erneut erfolgreich: 3:4 Anschlusstreffer durch Marco Mösli! Also gleich nochmals? Leider nicht: Herisau konnte den Ball hinter dem eigenen Tor gewinnen, befreien und in das noch immer leere Appenzeller-Tor zum 3:5 Endstand einschieben.

 

Ähnlich und doch anders war das Spiel gegen Bazenheid. Die Herren nahmen sich für dieses Spiel vor, das Spieldiktat mehr in die Hand zu nehmen als noch gegen Herisau. Und dies gelang erstaunlich gut: wunderbare Kombinationen führten zu guten Chancen, die jedoch allesamt nicht genutzt wurden. Bazenheid seinerseits brauchte nicht viele solcher Chancen. Auf ein schön herausgespieltes 1:0 folgten ein regelwidriges 2:0 (Stockschlag von hinten) und das nochmals durch ein Foul vorangegangene 3:0. Das war ärgerlich; da hat mein ein Spiel mehr oder weniger im Griff und dann muss man sich plötzlich mit den Schiedsrichtern anlegen. Doch das bringt bekanntlich nichts und so versuchte man, selbst aggressiver zu spielen. Bazenheid liess den UHA weiter anrennen aber mehr als ein Pfostenschuss lag für den UHA bis zur Pause nicht drin.
In der Pause wollte man das Thema Schiedsrichter abhaken und sich weiter auf das Spiel konzentrieren. Nach Anpfiff traf Marco Mösli erneut – allerdings hatten die Schiedsrichter das Spiel zuvor abgepfiffen, so dass diese den Treffer nicht geben konnten. Es blieb beim 3:0. Die Chancen aber wurden für die Herren immer zahlreicher – unter anderem trafen sie ein weiteres Mal die Torumrandung -, auch wenn hinten Michael Inauen einige Paraden machen musste. Der erste Treffer kam schliesslich doch noch, diesmal zog Pascal Gmünder ab. Man witterte Hoffnung, doch praktisch im Gegenzug stellte Bazenheid den Dreitorevorsprung wieder her. Was bis zum Spielende ablief muss nicht weiter ausgeführt werden: Christoph Reut erzielte noch den zweiten Treffer für den UHA. Danach folgte leider keine Aufholjagd wie noch gegen Herisau. Bazenheid traf viermal gegen die bröckelnde Appenzeller Abwehr zum Schlussresultat von 8:2. Das Hin und Her gegen Spielende schien den Bazenheider zu gefallen, nutzten sie doch praktisch jeden Fehler aus.

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