Unglückliche Niederlage nach Penaltieschiessen

Nach zuletzt drei Siegen wollte der UHC Herisauer gegen den Aufsteiger aus dem Tessin unbedingt an diese Serie anknüpfen. Nach einem harten Kampf und einem guten Spiel verlor das Heimteam schliesslich im Penaltieschiessen mit 5:6.

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Der Start in die Partie verlief harzig. Die Herisauer versuchten den Ball schnell laufen zu lassen und das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. Die ersten gefährlichen Vorstösse konnte aber Mendrisio lancieren. Sie kamen mit schnell vorgetragenen Kontern immer wieder zu guten Chancen. In der 12. Minute konnten die Gäste eine dieser Chancen verwerten und 0:1 in Führung gehen. Die Antwort des Heimteams kam knapp 3 Minuten später, als Burkhart eine Vorlage von Di Lena zum Ausgleich nutzen konnte.
Im zweiten Drittel vermochte sich der UHC Herisau noch einmal zu steigern. Man zeigte sich in der Defensive stabiler und aggressiver. Praktisch zur Spielhälfte kamen die Gastgeber zu einem ersten Powerplay. Meier nach Vorlage von Zellweger gelang die Verdiente Führung. Als nur 2 Minuten später, Wiederum in einem Überzahlspiel, Zellweger nach Zuspiel von Stern den Ball ins Tor der Gäste hämmerte, schienen die Appenzeller die Partie im Griff zu haben. Die Tessiner zeigten sich jedoch ebenso effizient im Powerplay. In der 35. Minute gelang ihnen in Überzahl der Anschlusstreffer und als sie knapp 2 Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels gar mit 5 gegen 3 agieren konnten, fiel der glückliche Ausgleich.
Der Start in den letzten Spielabschnitt gelang dem Gastgeber optimal. Mit dem ersten Angriff konnten die Herisauer wieder in Führung gehen. Stern schloss einen Querpass von Meier direkt ab und traf zum 4:3. In der Folge verpasste man es aber, diese verdiente Führung auszubauen, im Gegenteil. In der 46. Minute nutzte Mendrisiotto eine Konterchance zum Ausgleich und konnten in der 51. Minute sogar mit 4:5 in Führung gehen. Der UHC Herisau war überlegen, drückte die Gäste in die Defensive. Gut 4 Minuten vor Schluss gelang Meier endlich der verdiente Ausgleich.
In der Verlängerung war es ebenfalls das Heimteam, das der Entscheidung näher stand. Zwei kleine Strafen, auf jeder Seite eine, brach aber den Rhythmus der Appenzeller. Im anschliessenden Penaltieschiessen konnten sich dann Mendrisio auf ihre technisch starken Einzelspieler verlassen und gewann schlussendlich knapp und gemessen an den Spielanteilen überraschend mit 5:6.

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