U21-Juniorinnen mit verschlafenem Start

In der Hinnrunde waren es die Appenzellerinnen, die nach dem Penaltyschiessen als Verlierer den Platz verliessen. Im letzten Auswärtsspiel im Jahr 2013 hatten die Juniorinnen mit den Zugerinnen deshalb noch eine Rechnung offen.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Die Appenzellerinnen reisten nach Zug, jedoch mit einem geschwächten Kader und Trainerteam. Wegen Krankheit und Verletzungen fielen vier Spielerinnen aus.

Die Appenzellerinnen fanden daher nur schwer ins Spiel. Die Pässe gelangen nicht wie geplant. Die Zugerinnen erzielten nach vier Spielminuten den Führungstreffer. Der weitere Spielverlauf war ausgeglichen. Der UH Appenzell kam zu seinen Chancen. Doch dann erhöhten die Zugerinnen mit einem schnell ausgeführten Freistoss auf 0:2, zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels.

Die Juniorinnen aus Appenzell gingen mit neuer Motivation ins zweite Drittel. Sie zeigten sehr schöne Ballkombinationen und gelangten mehrmals gut vor das Tor des Gegners. In der 25. Spielminute erzielte der UH Appenzell den Anschlusstreffer zum 1:2 und es wurde wieder neuer Mut gefasst. Nach einer Passstaffette wurden die Appenzellerinnen mit dem Ausgleich belohnt. Allerdings schossen sich die Zugerinnen wieder in Führung. Der Pausenstand im zweiten Drittel lautete 2:3 für den UHC Zugerland.

Nun hiess es im letzten Spielabschnitt das Spiel nochmals zu drehen. Das Spiel verlief mehrheitlich in der gegnerischen Hälfte. Die Innerrhoderinnen kamen zu hochkarätigen Chancen. Nach dem Timeout der Innerrhoderinnen musste jedoch ein Gegentreffer eingesteckt werden. Mit allen Mitteln probierten die Appenzellerinnen den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der Ball fand denn Weg nicht mehr ins Tor. Zwei Lattenschüsse und die Rettung auf der Torlinie bestätigen das Pech des UH Appenzell. Die Torhüterin der Zugerinnen hielt alle weiteren Bälle souverän. Auch mit Glück gewannen die Zugerinnen schliesslich 2:4.

Weitere Artikel

  • Die beiden Nordostschweizer Martin Roth (links) und Werner Schlegel (rechts) kehrten erfolgreich aus der Südwestschweiz zurück.
  • Die Kinder in Stein bekommen zwei neue Lehrpersonen. (Symbolbild: bigstock)