Trotz sehr guter Leistung nur ein Punkt

Nur Punkte helfen den Frauen 2 des FC Bühler im Moment weiter. Gegen den Tabellendritten Frauenfeld musste wenigstens einer her. Bühler spielte gut und hätte auch alle drei gewinnen können, ja sollen.

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Nach 53 Sekunden hatte Leana Quarella nach tollem Angriff das 1:0 auf dem Fuss. Alleine vor der Torhüterin der Thurgauerinnen wollte sie es zu genau machen und zielte Zentimeter neben das Tor. Nur drei Zeigerumdrehungen später konnte Martina Johnson beinahe von einem Torwartfehler profitieren. Doch irgendwie schafften es die Gäste den Ball zu klären. Es gab nur Eckball. Bühler war ein fulminanter Start gelungen. Der Führungstreffer lag in der Luft. In der 18. Minute trat Carmen Biser einen Freistoss. Nach einer Kopfballbefreiung der Gäste gelangte der Ball zu Leana Quarella, die ohne mit der Wimper zu zucken schoss. Die Torfrau war mit den Fingerspitzen noch dran, doch der Ball fiel in die Maschen. Der Treffer weckte das Gastteam, das nun besser ins Spiel fand. Aber zu echten Torchancen kamen sie nicht, denn die Bühler Abwehr mitsamt Torfrau Jasmina Bronja spielten bis zur 40. Minuten fehlerfrei. In der besagten Minute unterlief der Hintermannschaft des FCB ein kapitaler Fehler. Jasmina Bronja spielte Lorena Schrepfer an, die sich am eigenen Strafraum verdribbelte und Frauenfeld das 1:1 markierte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Leana Quarella erneut eine gute Chance, welche jedoch auch ungenutzt blieb.
Auch der Start in die zweite Hälfte gelang Bühler. Vier Minuten nach Wiederanpfiff schoss Lea Häberlin, Autorin einer sackstarken Partie, den Ball aus 18 Meter aufs Frauenfelder Tor. Der Ball senkte sich unhaltbar unter die Latte. Doch wieder währte die Führung nicht lange. Sieben Minuten später glichen die Gäste wieder aus. Beim platzierten Flachschuss ins lange Eck gabs nichts zu halten. Bühler wollte trotz dieses zweiten Rückschlags den Sieg und bestimmte mit Offensivfussball das Geschehen. Die klaren Tormöglichkeiten blieben zwar aus, doch der Eindruck war eindeutig, dass Bühler dem Siegtreffer näher war als die Gäste aus dem Thurgau. In der Nachspielzeit ergab sich dann die grosse Chance. Herrlich herausgespielt düste die nimmermüde Martina Johnson Freund und Feind davon und schoss aus acht neun Metern, leicht seitlich auf das Tor. Der Ball schien den Weg in die lange Ecke zu finden, doch er streifte haarscharf am Tor vorbei. Schade und auch etwas Pech. Auch der gegnerische Trainer sprach im Anschluss an die Partie davon, dass Bühler den Sieg mehr verdient hätte und er nicht verstehen könne, weswegen Bühler so weit unten in der Tabelle spielt. Bühler liegt nun zwar wieder über dem Strich, hat aber eine Partie mehr als Wil gespielt. In den letzten drei Spielen müssen weitere Punkte hinzukommen, wenn Bühler auch in der nächsten Spielzeit in der 3. Liga spielen will. Mit solchen Leistungen wie gegen Frauenfeld, darf das der Equipe durchaus zugetraut werden.

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