Tortour 2021 – schweisstreibendes Abenteuer für das Danis Bike Team

In 17 Etappen rund um die Schweiz, das hatten sich Patrick Altherr, Roman Dietrich, Lorenz Inauen und Thomas Rusch vom Danis Bike Team / RMC Appenzell – am vergangenen Wochenende vorgenommen. Am frühen Freitagmorgen fiel für das 4er Team der Startschuss für die diesjährige Tortour und damit ging es mitten hinein in das grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt.

  • (Bilder: pd)

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Mit Start in Zürich standen 1005 km und 13500 Höhenmeter auf der ToDo-Liste. Gestartet wurde gemeinsam und so nahm der Appenzeller Express bereits in den frühen Morgenstunden gehörig Tempo auf. Insgesamt wurden drei Etappen als Teamzeitfahren absolviert, während auf den restlichen Kilometern jeder allein auf seinen Teilabschnitten für das Team einstand. Es ist sicherlich nicht verwunderlich, dass bei der Streckenlänge durch die vielseitige Schweiz, einige Abenteuer auf das Team gewartet haben.

Thomas Rusch trieb unter anderem sein Rennrad über das Kopfsteinpflaster der Tremolastrasse und liess sich anschliessend von Lorenz Inauen ablösen, der mit dem Furkapass das Dach der diesjährigen Tortour hochjagte. Roman Dietrich trotze mit ordentlich Zug auf der Kette dem massiven Gegenwind auf seinem Weg durch das Wallis in Richtung Westschweiz, wo Patrick Altherr mit dem Einbruch der Nacht den Col du Pillon unter das Rad brachte.

Vier Fahrer, die immer und immer wieder aus sich herausgehen und sobald sie im Sattel sitzen eine bärenstarke Leistung abrufen. Vier Betreuer, die in zwei Begleitfahrzeugen nahezu nonstop wach und Unterstützer in allen Belangen sind. Alle gemeinsam unterwegs zu einem einzigartigen Raderlebnis, einem schweisstreibenden Abenteuer und einer emotionalen gemeinsamen Zeit, die am Ende mit Platz 2 belohnt wird.

In 29 Stunden und 57 Minuten war die gesamte Strecke absolviert und auch der Vizemeister der offiziellen Ultracycling Schweizermeisterschaften gekürt. Unter dem Strich steht damit eine sensationelle Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,5 km/h, auf die das Team zu Recht stolz sein kann.

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