Start in Play-off-Halbfinal nicht geglückt

Die Damen-1-Equipe des UH Appenzell bestritt am Sonntag das erste Spiel im Play-off-Halbfinal gegen Lejon Zäziwil. Die bisherigen Begegnungen waren hart umkämpft gewesen, jeweils mit dem besseren Ende für die Bernerinnen. Sie gewannen beide NLB-Saisonspiele.

  • Zahlreiche Laufduelle und intensive Zweikämpfe prägten das Play-off-Spiel zwischen Lejon Zäziwil und Unihockey Appenzell (in Gelb). (Bilder: Monika Schmid)

    Zahlreiche Laufduelle und intensive Zweikämpfe prägten das Play-off-Spiel zwischen Lejon Zäziwil und Unihockey Appenzell (in Gelb). (Bilder: Monika Schmid)

Die Bernerinnen starteten engagiert in das erste Spiel der Play-off-Halbfinalserie. Sie störten das Gastteam früh bei den Auslösungen und hatten schon nach wenigen Minuten hochkarätige Chancen. Es dauerte einige Minuten, bis die Appenzellerinnen den ersten Sturmlauf abgewehrt hatten und selbst ins Spiel fanden. Sie kamen nun auch zu guten Chancen, trafen jedoch nur das Torgehäuse. In der 13. Minute fiel der Führungstreffer für das Heimteam. Im ersten Drittel erspielte sich Lejon Zäziwil mehr Chancen und führte daher verdient mit 1:0.

Intensiver Schlagabtausch

Der Start ins zweite Drittel gelang Unihockey Appenzell besser. Die Innerrhoderinnen gestalteten die Partie ausgeglichener und schafften es, die Konter der Gegnerinnen früh zu unterbinden. In der 28. Minute fand das Zuspiel von Karin Fässler die frei stehende Samira Eberle im Slot, welche zum Ausgleich einnetzte. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein munteres Hin und Her mit Lattenschüssen auf beiden Seiten. Die Begegnung war geprägt von vielen Laufduellen und intensiven Zweikämpfen. Keinem Team gelang es trotz zahlreicher Chancen, eine Führung in die zweite Pause mitzunehmen.

Das letzte Drittel begann für die Appenzellerinnen mit einem Dämpfer, als Lejon Zäziwil nach nicht einmal 1 Minute erneut in Führung ging. Trotzdem liessen sich die Appenzellerinnen nicht beirren. Denn 5 Minuten später glichen sie durch Viviane Manser aus. Sie konnte nach einem Pass von Nicole Fässler allein auf die Torhüterin losziehen und versenkte souverän.

UHA-Tor wird annulliert

Anschliessend drückten beide Teams auf die Führung. Den nächsten Treffer erzielten vermeintlich die Innerrhoderinnen, indem Svenja Manser einen langen Pass ins Tor ablenken konnte. Zum Unverständnis der Appenzellerinnen wurde der Treffer jedoch aufgrund eines zu hohen Stocks nicht gegeben. Wenige Minuten später trafen dann die Bernerinnen zur Führung, nachdem die UHA-Defensive für einmal zu wenig konsequent den eigenen Slot aufgeräumt hatte. In den verbleibenden 7 Minuten versuchten die Gäste, den Ausgleich zu erzwingen. Sie scheiterten jedoch spätestens an der stark aufspielenden Torhüterin der Bernerinnen. So mussten sich die Damen des UHA im ersten Spiel knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Telegramm

UH Lejon Zäziwil – UH Appenzell 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)
SLM Arena, Konolfingen – 144 Zuschauer – Sr. Camenzind/Wild.
Tore: 13. A. Götz (S. Dominguez) 1:0. 28. S. Eberle (K. Fässler) 1:1. 41. S. Wälchli (S. Duner) 2:1. 46. V. Manser (N. Fässler) 2:2. 53. A. Reber (L. Schlatter) 3:2. – Strafen: keine Strafen auf beiden Seiten.
UH Appenzell: Marianne Meier, Zoe Bischofberger, Melanie Born, Karin Fässler, Corinne Knellwolf, Anja Sonderegger, Svenja Manser, Sabrina Schmid, Viviane Manser, Laura Inauen, Nicole Fässler, Livia Heller, Ronja Graf, Samira Eberle, Sabrina Inauen, Larinja Speck, Ladina Moser und Chiara Sonderer;
betreut durch: Marco Kipfer, Myriam Sonderer, Andy Ferro und Charlotte Johnsrud.
Bemerkungen: Samira Eberle (UH Appenzell) und Joëlle Laura Schaad (UH Lejon Zäziwil) als beste Spielerinnen ausgezeichnet

3
1

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar