«So ein cooles Rennen»

Bei angenehmen Temperaturen wurde am Sonntagmittag das Skirennen vom «Eggli» hinunter nach «Schnetzlers» in Steinegg durchgeführt. Die Skipiste präsentierte sich in gutem Zustand und dies, obwohl die Schneefallgrenze vergangene Woche Achterbahn gefahren war. Organisiert wurde das Rennen vom SC Steinegg.

  • Impressionen vom «Eggli»-Rennen 2024. (Bilder: Claudia Manser)

    Impressionen vom «Eggli»-Rennen 2024. (Bilder: Claudia Manser)

Das Wetter hat sich letzte Woche von einer abwechslungsreichen Seite gezeigt: Von Regen über kurze sonnige Abschnitte bis hin zu Schnee und Windböen war alles dabei. So stand die Durchführung des «Eggli»-Rennens auf der Kippe. Mit vereinten Kräften wurde am Samstag Schnee in die Piste geschaufelt oder gefräst, «gstegeled» und mit vielen Fahrten der Schnee festgefahren. «Es war schon ein ziemlicher ‹Chrampf›. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Es ist so ein cooles Rennen», waren sich die Mitglieder des Skiclubs Steinegg einig.

Dass das Rennen beliebt ist, hat sich an der Anzahl Anmeldungen gezeigt. Genau 120 Skibegeisterte registrierten sich für die «Eggli»-Abfahrt. Kategorien gab es derer sieben. Gestartet wurde beim «Eggli» auf 1190 Metern über Meer – zuerst die Vorfahrer, die Snowboarder folgten, dann die Skifahrer. Die Strecke war im oberen Teil geprägt von Gleitpassagen und im unteren Teil von verschiedenen Sprüngen wie beispielsweise dem spitzigen «Befigsprung». Über die berüchtigte «Schnetzlerswelle» ging es hinunter in Richtung Ziel, wo die Fahrerinnen und Fahrer von vielen Zuschauern bejubelt wurden.

Mit der Tagesbestzeit von 1:53,95 Minuten gewann Nicolas Gmünder das Rennen bei den Herren. Bei den Damen überquerte Simone Dietrich als Schnellste die Ziellinie. Christian Räss siegte bei den Snowboardern. Im Anschluss an das Rennen durften sich die Sieger der verschiedenen Kategorien im Zielgelände feiern lassen. Letztmals wurde die legendäre Abfahrt auf der Originalstrecke im Jahr 2017 (2022 auf verkürzter Strecke) ausgetragen. Auf die heurige Durchführung des Rennens darf der Skiclub Steinegg mit seinen vielen Helfern zu Recht stolz sein.

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