Saisonende für die Appenzeller Unihockey-Damen

Am Samstag, 9. März, hat die Damen-1-Equipe des UH Appenzell im vierten Spiel des Play-off-Halbfinals gegen UH Lejon Zäziwil mit 4:5 verloren. Damit ist für die Innerrhoder NLB-Unihockeyanerinnen die Saison zu Ende.

  • Erleichterter Jubel bei den Spielerinnen von UH Lejon Zäziwil (in Schwarz) nach dem Sieg in der Play-off-Serie. (Bilder: Monika Schmid)

    Erleichterter Jubel bei den Spielerinnen von UH Lejon Zäziwil (in Schwarz) nach dem Sieg in der Play-off-Serie. (Bilder: Monika Schmid)

  • Für die Appenzellerinnen ist die Saison nun vorbei.

    Für die Appenzellerinnen ist die Saison nun vorbei.

Obwohl sich die Appenzellerinnen viel vorgenommen hatten, war zu Beginn des Spiels Nervosität zu spüren. Die UHA-Damen verschliefen den Start komplett und lagen nach nur 10 Minuten bereits mit 0:3 hinten. Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich ins Spiel ein und Lejon Zäziwil zeigte sich gewohnt treffsicher. Nach dieser kalten Dusche fand auch das Heimteam langsam ins Spiel und konnte noch vor der ersten Pause durch Chiara Sonderer das Anschlusstor erzielen.

Zu Beginn des zweiten Drittels wurde eine Strafe gegen die Gäste ausgesprochen. Die Appenzeller Powerplay-Formation schaffte es jedoch nicht, einen Nutzen daraus zu ziehen. Zur Spielmitte hin waren es erneut die Bernerinnen, die zum Torerfolg kamen. Die Innerrhoderinnen bremsten ihre Aufholversuche selbst mit zwei aufeinanderfolgenden Strafen. Als Folge dieser beiden Strafen musste Unihockey Appenzell das 1:5 in Unterzahl hinnehmen. Der Weckruf durch das Time-out zeigte Wirkung. Ronja Graf und Svenja Manser erzielten kurz vor der zweiten Pause jeweils ein Tor und liessen damit die Hoffnungen bei den Appenzellerinnen aufleben.

Im letzten Drittel wurde mit gebündelten Kräften versucht, an Lejon Zäziwil heranzukommen. Die Appenzellerinnen spielten nun selbstbewusster und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Berner Tor auf. In der 53. Minute erzielte Viviane Manser mit einem Weitschuss den Anschlusstreffer zum 4:5. Kurz darauf konnte eine Gegenspielerin nur noch regelwidrig an einem Konter gehindert werden. Die Appenzellerinnen überstanden die 2 Minuten in Unterzahl zwar schadlos, aber die Zeit lief ihnen nun davon. In den letzten Minuten brannte es vor dem Gästetor lichterloh. Der erlösende Ausgleichstreffer wollte allerdings nicht gelingen. Mit dem Schlusspfiff endete die Saison 2023/24 für die Appenzeller NLB-Damen im Play-off-Halbfinal. Die Bernerinnen erwiesen sich über die gesamte Serie hinweg als starke Gegnerinnen. Obwohl der UH Appenzell über die vier Spiele gesehen eine gute Leistung zeigte, war die Equipe defensiv zu fehleranfällig und in der Offensive zu wenig effizient.

Die Damen 1 des UHA verabschieden sich nun in die wohlverdiente Pause. Das Team bedankt sich an dieser Stelle bei allen Unterstützern.

Telegramm

UH Appenzell – UH Lejon Zäziwil 4:5 (1:3, 2:2, 1:0). Turnhalle Gringel, Appenzell – 202 Zuschauer – Sr. Burkard/Gisin.

Tore: 7. J. Zwahlen (A. Reber) 0:1. 8. F. Siegrist (L. Mai) 0:2. 10. S. Duner 0:3. 16. C. Sonderer (L. Speck) 1:3. 34. J. Zwahlen (A. Reber) 1:4. 38. S. Duner 1:5. 40. R. Graf 2:5. 40. S. Manser (N. Fässler) 3:5. 53. V. Manser 4:5.

Strafen: vier Mal 2 Minuten gegen UH Appenzell, einmal 2 Minuten gegen UH Lejon Zäziwil.

UH Appenzell: Charlotte Johnsrud, Marianne Meier, Zoe Bischofberger, Melanie Born, Fabienne Inauen, Karin Fässler, Corinne Knellwolf, Tamara Kalt, Anja Sonderegger, Svenja Manser, Sabrina Schmid, Viviane Manser, Laura Inauen, Nicole Fässler, Livia Heller, Ronja Graf, Samira Eberle, Sabrina Inauen, Larinja Speck, Chiara Sonderer, Julia Morosi; betreut durch: Marco Kipfer, Myriam Sonderer, Andy Ferro.

Bemerkungen: Anna Reber (Lejon Zäziwil) und Nicole Fässler (UH Appenzell) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

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