Rückschlag für Damen 1 des UH Appenzell

Mit dem UHC Wil wartete der härteste Gradmesser auf die Appenzellerinnen. Im Spitzenkampf um Platz eins, wollten die Damen des UHA beweisen, dass der knappe 1:0 Sieg gegen die Wilerinnen in der Vorrunde kein Zufall war. Auch der drittplatzierte UHC Weesen durfte nicht unterschätzt werden, resultierte doch in der Vorrunde nur ein magerer 2:1 Sieg.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

UH Appenzell : UHC Wil 1:3 (0:2)
Im Spitzenduell gegen den UHC Wil startete der UHA zu passiv. Wie schon in der Vorrunde, spielte Wil defensiv sauber und übte viel Druck auf das Appenzeller-Tor aus. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Beine der UHA-Frauen von Beginn weg nicht frisch genug waren. Der 0:1 Rückstand nach einem schönen Drehschuss war die logische Folge des mühsamen Spielstarts. Die Appenzellerinnen liessen ihren Gegnerinnen weiter viel zu viel Raum. Diese konnten durch einen weiteren Ballverlust im Appenzeller-Slot knallhart in ein Tor zum 0:2 ummünzen. Die Innerrhoderinnen waren beherzt, den Anschlusstreffer zu realisieren und verstärkten nun den Druck in der Offensive. Durch dauerndes Forechecking konnten sie so einige Bälle erkämpfen und sich ebenfalls mehrere Chancen herausspielen. Der UHC Wil stand unter Druck und konnte sich zeitweise kaum mehr aus der eigenen Platzhälfte lösen. Doch der erhoffte Anschlusstreffer blieb aus. In der zweiten Halbzeit sollte eine Spur mehr Aggressivität nun endlich die Wende im Spiel mit sich bringen. Der UHA kombinierte im Angriff etwas kreativer und traf zum 1:2. Eine zweiminütige Appenzeller-Überzahlsituation brachte nochmals Hoffnung auf den Ausgleich in dieser Partie. Doch der UHA tat sich äusserst schwer und konnte nicht das gewohnt hohe Tempo aufziehen. Als die Wilerinnen eine Konter-Situation eiskalt ausnutzten und in Unterzahl gar noch das 1:3 erzielten, war die Entscheidung gefallen. Im Unterschied zu Appenzell, gelang es Wil sein effizientes Spiel in Tore umzusetzen und somit das bessere Ende auf seine Seite zu zwingen und das Spiel verdientermassen für sich zu entscheiden.

UH Appenzell : UHC Weesen 0:3 (0:2)
Wieder motiviert und zuversichtlich startete der UHA in die zweite Partie. Doch die Zuversicht erlitt schon nach wenigen Minuten einen herben Dämpfer, als Weesen zum 0:1 traf. Die Unkonzentriertheit der Appenzellerinnen hielt an und führte dazu, dass der Ball erneut im Appenzeller-Tor zappelte. Bereits nach wenigen Minuten mussten die UHA-Damen also bereits wieder einem 0:2 Rückstand hinterherrennen! Nach der Pause versuchte Appenzell das Ruder zu übernehmen und gab das Spiel nicht auf. Sie drehten nochmals auf und waren mit ihren Kontern immer wieder brandgefährlich, doch wie verhext konnte keine einzige Chance ausgenutzt werden. Auch liess die stark aufspielende Torhüterin des Gegners an diesem Tag keine Tore zu. Aufgrund eines Appenzeller-Wechselfehlers wurde eine Zweiminutenstrafe ausgesprochen. Die daraus resultierende Unterzahlsituation wurde aber schadlos überstanden. Wegen Stockschlag einer Appenzellerin bekam Weesen anschliessend auch noch einen Penalty zugesprochen. Die Torumrandung verhinderte jedoch noch den Dreitore-Rückstand, welcher aber wenig später leider doch Tatsache wurde. Appenzell warf in den letzten Minuten alles nach vorne, doch vergebens. An der 0:3 Niederlage konnte bis Spielende nichts mehr verändert werden. Damit hatte wohl niemand gerechnet.

Abhaken und nach vorne schauen
In keinster Weise vermochte der UHA in diesen beiden Partien überzeugen. Weder in der Defensive noch in der Offensive gelang es ihnen, ihr Können unter Beweis zu stellen! Nach diesen zwei Niederlagen rutscht der UHA auf den zweiten Tabellenrang ab. Die Innerrhoderinnen müssen schnellstmöglich auf die Erfolgsspur zurückkehren, denn in drei Wochen warten mit Dürnten-Bubikon-Rüti II und dem UHC Wängi die letzten beiden Gegner auf die Appenzellerinnen.

Weitere Artikel

  • Psychiatrische Zentrum Appenzell Ausserrhoden (PZA) Krombach