Reto Koch gewinnt Obedschwinget

Beim Herisauer Buebe- und Obedschwinget auf dem Sportareal Ebnet kamen am Pfingstsamstag die angereisten Zuschauerinnen und Zuschauer während des ganzen Tages zu einer geballten Ladung Schwingsport.

  • Reto Koch gewinnt sein erstes Regionalschwingfest.  (Bilder: Lorenz Reifler)

    Reto Koch gewinnt sein erstes Regionalschwingfest. (Bilder: Lorenz Reifler)

  • Reto Koch (oben) und Martin Hersche lieferten sich einen packenden Zweikampf.

    Reto Koch (oben) und Martin Hersche lieferten sich einen packenden Zweikampf.

  • Martin Roth (oben) blieb im Kampf um den Tagessieg chancenlos.

    Martin Roth (oben) blieb im Kampf um den Tagessieg chancenlos.

  • Dominik Kammermann (vorne) sicherte sich für den Schwingklub Gais den vierten Schlussrang. Auch sein Gegner und Appenzeller Vorderländer Naim Fejzaj blieb in den Auszeichnungsrängen.

    Dominik Kammermann (vorne) sicherte sich für den Schwingklub Gais den vierten Schlussrang. Auch sein Gegner und Appenzeller Vorderländer Naim Fejzaj blieb in den Auszeichnungsrängen.

  • Die Sieger der Jungschwinger (v.l.): Nico Singer, Johann Mazenauer, Alex von Känel, Flavio Sutter.

    Die Sieger der Jungschwinger (v.l.): Nico Singer, Johann Mazenauer, Alex von Känel, Flavio Sutter.

Mit der Abmeldung des Thurgauer Eidgenossen und Kronfavoriten Domenic Schneider, rückten die heimischen Appenzeller in den Fokus des Geschehens.

Koch sichert sich den Sieg

Die knapp 90 angetretenen Aktivschwinger wurden von den beiden Eidgenossen Martin Roth und Martin Hersche angeführt. Dennoch brachte kein Eidgenosse, sondern der Gontner Teilverbands- und Bergkranzer Reto Koch den Sieg ins Trockene. Gegen den Mörschwiler Kranzschwinger Fabian Rüegg bekundete Koch zu Beginn des Wettkampfs noch einige Startschwierigkeiten. Ohne grössere nennenswerte Aktionen endete der Auftakt ohne siegbringenden Wurf eines Schwingers. In der Folge liess sich Koch dann aber nicht mehr beirren und reihte Sieg an Sieg. So hatte unter anderem auch der Herisauer Eidgenosse Martin Roth im vierten Gang das Nachsehen. Im Schlussgang traf Koch dann auf den zweiten Eidgenossen und Klubkameraden Martin Hersche.

Hersche seinerseits zog ebenfalls mit vier Siegen und einer Punkteteilung in die Endausmarchung vor. In diesem Kampf war es dann nach rund zweieinhalb Minuten wieder der Gontner, der obenaus schwang. Mit einem Kurz gelang ihm auch gegen den zweiten angetretenen Eidgenossen der Sieg. Während Koch sich über seinen ersten Regionalfestsieg freuen konnte, blieb für Hersche im Endeffekt noch der ebenfalls erfreuliche dritte Schlussrang, welchen er unter anderem mit dem Bruder des Festsieger, Thomas Koch, zu teilen hatte. Auf dem Ehrenplatz klassierte sich mit Patrick Schmid eine weiterer Innerrhoder. Ihm gelang ein Wettkampf ohne Niederlage. Mit vier Siegen und zwei gestellten Gängen sicherte er sich diese ausgezeichnete Platzierung.

Zehn Auszeichnungen bleiben im Land

Von den insgesamt 25 Auszeichnungen sicherten sich die Appenzeller deren zehn, wobei die Innerrhoder vier Schwinger in den ersten drei Rängen stellen konnten und mit Sepp Fuster einen weiteren Schwinger auf Rang fünf wussten. Vom Schwingklub Gais sicherte sich Dominik Kammermann den vierten Rang. Dem Nichtkranzer gelang diese Leistung unter anderem mit dem Sieg gegen den Vorderländer Teilverbandskranzer Naim Fejzaj. Die gastgebenden Herisauer sicherten sich drei Auszeichnungen in den Rängen sechs und sieben. Florian Giger, Hansruedi Diem wie auch Teamleader und Eidgenosse Martin Roth gelang dieses Unterfangen. Von Roth hätte wohl eine etwas bessere Klassierung erwartet werden dürfen, dennoch stand eine wettkampfmässige Trainingseinheit wohl mehr im Zentrum als eine entsprechende Klassierung. Auch Naim Fejzaj gelang noch knapp der Sprung in die Auszeichnungsränge.

Als beste Gastschwinger klassierten sich Andy Signer, Fabian Rüegg und Marco Oettli auf dem dritten Schlussrang. Auch der Gastklub Reichenbach aus dem Berner Oberland entführte zwei Auszeichnungen, welche Damian Dubach und Hansueli Schütz zu ihrem Eigen nennen konnten.

Jungschwinger: Mazenauer und Sutter

Bereits am frühen Morgen nahmen die Jungschwinger ihren Wettkampf auf, wobei auch hier ansprechender Schwingsport geboten wurde. In vier Kategorien mit den Jahrgängen 2008 bis 2015 sicherten sich die Appenzeller die Hälfte der Kategoriensiege und eine weitere Schlussgangteilnahme.
Bei den Jüngsten sicherte sich der Egger­stander Janick Knechtle den Schlussgangeinzug, nachdem er im Vorfeld als einziger Schwinger unbezwungen blieb. Leider blieb ihm das Wettkampfglück im Schlussgang verwehrt, wobei im Endeffekt dennoch der erfreuliche vierte Schlussrang blieb.

In der Kategorie mit den Jahrgängen 2012/2013 war der Gontner Johann Mazenauer einmal mehr das Mass aller Dinge. Mit sechs Siegen sicherte er sich souverän den Kategoriensieg. In der zweitältesten Kategorie (2010/2011) konnten die Appenzeller zwar nicht in den Schlussgang vordringen, sicherten sich aber mit Kevin Sutter und Philipp Höhener und je fünf Siegen dennoch den ausgezeichneten dritten Schlussrang.

Der Teufner Flavio Sutter bescherte den Appenzellern in der ältesten Kategorie (2008/2009) wiederum einen einheimischen Sieg. Nach einer Punkteteilung zum Auftakt reihte er in der Folge sämtliche Gegner zu den Verlierern und liess auch im Schlussgang nichts mehr anbrennen.

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  • (Symbolbild: hr)

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