Oberklassigem Gegner den Meister gezeigt

Am Mittwochabend fand das Cupspiel der Damen des FC Appenzell gegen den 2.-Ligisten FC Wil auf dem Kunstrasen Wühre statt. Und die Innerrhoderinnen gewannen gegen den oberklassigen Gegner verdient mit 2:0.

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Schon nach 13 Minuten schob Larissa Mazenauer locker die Kugel an der gegnerischen Torhüterin vorbei zum verdienten 1:0. Die nächsten Spielminuten waren ausgeglichen; auf beiden Seiten kam es zu Torchancen. In der 20. Minute holte der FC Wil einen Freistoss heraus. Dieser wurde aber mit einer wunderschönen Parade von Rahel Wyss gehalten. In der Folge dominierten die Damen des FC Appenzell den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit. Aus einer schönen Passfolge zwischen Joèlle Mazenauer und Melissa Schenk resultierte die nächste Grosschance, aber der Ball verfehlte das Tor aber knapp. Die 2. Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Larissa Mazenauer tankte sich an der Outline durch, spielt den Ball hoch in den Strafraum, wo er aber leider keinen Abnehmer fand. Eine perfekt herausgespielte Aktion führte in der 53. Minute zum 2:0. Elisabeth Inauen spielte einen sensationellen Pass an der gesamten Verteidigung vorbei auf Larissa Mazenauer. Diese lief ihrer Gegenspielerin buchstäblich davon und beendete den Spielzug mit einem wunderschönen Schuss in die nahe Ecke. In der Folge kam der FC Wil zu ein paar herausgespielten Torchancen, die aber harmlos blieben. An der gut organisierten Abwehr der Heimmannschaft war an diesem Abend aber kein vorbeikommen. Als es in der 67. Minute aber trotzdem mal einer Stürmerin des FC Wil gelang an der Abwehr vorbeizuziehen und im Alleingang auf die Torhüterin zuzustürmen, bewahrte Rahel Wyss die nötige Ruhe und klärte souverän. Die letzten Spielminuten des Cupspiels dominierte der FC Appenzell nach Belieben. Somit kam es zum mehr als verdienten 2:0 für die Heimmannschaft gegen den oberklassigen Gegner. Als Belohnung stehen sie nun im Cup innerhalb des Ostschweizerischen Fussballverbandes im Viertelfinal und dürfen in der Kalenderwoche 38 gegen Wittenbach wieder 2.-Liga-Luft schnuppern.

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