Null Punkte aus zwei Spielen

Für die NLB-Damen des UH Appenzell stand nach der Nati- Pause eine Doppelrunde auf dem Programm. Am Samstag traten die Appenzellerinnen auswärts gegen den Floorball Uri, am Sonntag gegen den Unihockey Basel Regio an. In beiden Partien wurden keine Punkte geholt.

  • Impressionen aus der Partie gegen Basel. (Bilder: zVg/Monika Schmid)

    Impressionen aus der Partie gegen Basel. (Bilder: zVg/Monika Schmid)

Der Start ins erste Spiel nach der Natipause verlief nicht wunschgemäss. Obwohl die UHA-Damen hochmotiviert auf das Feld traten, verlief der Start harzig. Die Damen aus Uri kamen gefährlich vor das Tor. In der 4. Minute erzielten sie bereits ihren ersten Treffer. Eine halbe Minute später punkteten die Damen aus Uri bereits das zweite Mal. Weitere Angriffe konnten jedoch abgewehrt werden. Mit einem Pausenstand von 0:2 gingen die beiden Teams in die Garderobe.

Torloses Mitteldrittel

Im zweiten Drittel war der Auftritt der Appenzellerinnen um Einiges besser. Bereits wenige Minuten nach dem Start erarbeiteten sich die UHA-Damen einige Torchancen, welche jedoch nicht verwertet wurden. Ende des zweiten Drittels stellten die UHA-Damen auf zwei Linien um, damit das Spieltempo erhöht wird. Bis zum Endpfiff dieses Drittels gelang keiner der beiden Mannschaften ein weiterer Treffer und der Zwischenstand blieb bei 0:2.

Erfolgloser «Endspurt»

Um das hohe Tempo im letzten Drittel beizubehalten, entschied sich der Staff der Appenzellerinnen, weiter mit zwei Linien zu agieren. Kurz nach dem Start sprachen die Unparteiischen eine Strafe wegen Stockschlags gegen den UH-Appenzell aus. Die Gegnerinnen liessen die Überzahlsituation jedoch ungenutzt und erzielten keinen weiteren Punkt. Durch ein sehenswertes Passspiel von Viviane Manser gelang Chiara Sonderer der erste Treffer der UHA-Damen. Wegen eines Strafstosses der Gegnerinnen ergab sich eine Penalty-Chance für die Appenzellerinnen. Dieser wurde aber von der Torhüterin abgewehrt. Die UHA-Damen kämpften weiter und ermöglichten sich dadurch einige weitere Schüsse auf das Tor. Die stark aufspielende gegnerische Torfrau liess sich jedoch nicht beirren und parierte sämtliche Schüsse. Um die Torchancen zu erhöhen, ersetzten die Appenzellerinnen in der 50 Minute die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Obwohl sich einige gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor ergaben, wollte der Ball nicht ins Netz fallen. Die UHA-Damen mussten sich mit einem Endstand von 1:4 geschlagen geben.

Telegramm

Floorball Uri – UH Appenzell 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
UH Appenzell: Charlotte Johnsrud, Zoe Bischofberger, Melanie Born, Svenja Manser, Viviane Manser, Cindy Koller, Laura Inauen, Fabienne Inauen, Nicole Fässler, Karin Fässler, Livia Heller, Ronja Graf, Samira Eberle, Sabrina Inauen, Larinja Speck, Joana Nef, Chiara Sonderer, Julia Morosi, Ladina Moser, Frida Svensson, Sabrina Schmid

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Zuhause gegen Basel

Am Sonntag erhielten die NLB-Damen eine neue Chance, weitere Punkte zu sammeln. Sie trafen zu Hause auf den Unihockey Basel Region. Die Gegnerinnen übten ab der ersten Minute viel Druck auf die Defensive der UHA-Damen aus. In den ersten Minuten konnten die Appenzellerinnen diesem Druck standhalten und versuchten durch mehrere Konter den ersten Punkt für sich zu gewinnen. In der 8. Minute erzielten die Baslerinnen ihr erstes Tor. Sie nutzten die inkonsequente Verteidigung der UHA-Damen aus und erhöhten rund zwei Minuten später auf das 0:2. In der 12. Minute nutzen die Appenzellerinnen eine Freistosschance aus. Auf den Pass von Ladina Loser traf Viviane Manser souverän in die linke Ecke des gegnerischen Tors. Das Glück auf einen weiteren Treffer in diesem Drittel blieb jedoch aus.

Körperbetontes Spiel

Um eine höhere Intensität zu erhalten, starteten die UHA-Damen mit zwei Linien in das zweite Drittel. Dementsprechend wurden auch mehr Chancen ausgespielt, jedoch zogen die Baslerinnen ihr körperbetontes Spiel durch, weshalb es schwierig wurde, das Spiel aufzuziehen. In der 36. Minute wurde eine Strafe wegen Stockschlag gegen den Unihockey Basel Regio ausgesprochen. Die Chance, eine Spielerin mehr auf dem Feld zu haben, blieb bei den UHA-Damen ungenutzt. Keine der beiden Teams gelang es in diesem Drittel zu einem weiteren Treffer.

Chancen, aber keine Treffer

Ins letzte Drittel starteten die UHA-Damen mit neuem Kampfgeist und setzten nochmals alles dran. Einen Treffer von Svenja Manser wurde wegen Betreten des Goalieraums von den Unparteiischen aberkannt. In der 55. Minute nahm der UH Appenzell das Time-Out. Sie besprachen dabei die neue Taktik, die Torhüterin gegen eine sechste Feldspielerin zu tauschen. Dies verschaffte den UHA-Damen einige Torchancen, welche jedoch nicht konsequent genug genutzt wurden, um weitere Punkte zu erzielen. Somit endete das letzte Drittel mit dem Spielstand 1:4.

Nächsten Samstag gibt es Auswärts bereits eine Revanche, gegen den Unihockey Basel Regio. Anpfiff ist um 18.00 Uhr im Sportzentrum Pfaffenholz.

Telegramm

UH Appenzell – Unihockey Basel Regio 1:4 (1:4, 0:0, 0:0)
UH Appenzell: Charlotte Johnsrud, Zoe Bischofberger, Melanie Born, Svenja Manser, Viviane Manser, Cindy Koller, Laura Inauen, Fabienne Inauen, Nicole Fässler, Karin Fässler, Livia Heller, Ronja Graf, Samira Eberle, Sabrina Inauen, Larinja Speck, Joana Nef, Chiara Sonderer, Julia Morosi, Ladina Moser, Frida Svensson

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