Mit einem überzeugenden Schlussdrittel zum Sieg

Für das 14. Saisonspiel gastierten die Herren des UHC Herisau im Kanton Schwyz bei den Vipers InnerSchwyz. Um sich weiterhin vom Strichkampf fernzuhalten, war es Pflicht, mit drei Punkten nach Hause zu fahren, was mit einem 8:2-Sieg auch gelang.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Dem UHC Herisau lag viel daran, das Spiel mit Ball und viel Geduld zu kontrollieren. Diese taktische Vorgabe war ein wichtiger Teil des Gameplans von Trainer Preisig, welcher in den Trainings der Vorwoche bereits vertieft wurde. Zudem waren die Gäste darauf vorbereitet, dass die Innerschwyzer bei Ballgewinnen jeweils blitzschnell umschalten und mit viel Zug den direkten Weg aufs Tor suchen.
Im Startdrittel gelang es keiner der beiden Mannschaften, das Spiel an sich zu reissen. Dies, obwohl die Gäste viele Bälle mit hohem Pressing auf die Defensive der Vipers gewinnen konnten und sich bemühten, den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. Das erste Tor der Partie entstand jedoch aus einer Standardsituation. Von Allmen wurde von Frischknecht angespielt und dieser verschob sich seitwärts, um die Mauer der Gäste per Direktschuss ins weite Eck zu passieren.

In der ersten Drittelspause wurden die Appenzeller vom Trainer aufgefordert, mehr Laufwege ohne Ball zu absolvieren, um nicht zu statisch zu agieren. Prompt gelang es den Herisauern, die Führung weiter auszubauen. Cernys Lupfer direkt vor dem Tor fand den Weg ins Netz und Hess erzielte mit flachem Direktschuss das 0:3. Nach Spielhälfte gelang den Hausherren in Überzahl ihr erstes Tor. Das 2:3 brachte die Vipers kurz vor dem zweiten Pausentee wieder ins Spiel zurück. Nach einem Torhüterauswurf wurde der Herisauer Spieler vor dem eigenen Tor stark unter Druck gesetzt, die Vipers gewannen den Ball und liessen sich die Chance nicht nehmen, den Rückstand auf einen Zähler zu verkürzen.

Die letzten 20 Minuten wurden von den Gästen nur noch mit zwei statt in drei Blöcken in Angriff genommen. Eine streng gepfiffenen Zwei-Minutenstrafe gegen Herisau konnte ohne Gegentor überstanden werden. Die Herisauer schöpften Energie aus der herzhaften Moral des ganzen Teams auf und neben dem Feld. Frischknecht erhöhte in der 48. Minute zum 2:4. Brandes gelang es, nur gerade eine Minute später das 2:5 für den UHC Herisau zu erzielen. Die Vipers InnerSchwyz agierten weiterhin mit viel Druck auf den Ball und erarbeiteten sich durchaus Chancen, um den Rückstand zu verkürzen. Dank einem stark aufspielenden Wagner im Herisauer Tor und einer mehrheitlich disziplinierten Defensivleistung konnten die Gäste dies verhindern. Nach einer unfairen Aktion an der Bande, welche eine Strafe gegen das Heimteam zur Folge hatte, nahmen sich die Vipers den Wind selbst aus den Segeln. In Überzahl erzielte Hess das 2:6. Die Gäste liessen sich den Sieg nicht mehr nehmen und setzten mit dem siebten und achten Treffer durch Cerny und S. Stucki den Deckel drauf. Zu erwähnen gilt es neben Stuckis Treffer auch seine drei Assists, welche er im letzten Drittel beisteuerte.

Dank diesem Sieg liegt der UHC Herisau nach 14 gespielten Runden auf Platz 6 der Tabelle in der 1. Liga Gruppe 2. Nächsten Samstag treten die Herisau um 19.00 Uhr wieder zu Hause im Sportzentrum gegen Floorball Uri an.

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