Mazenauer und Jäger behalten Kategoriensieg im Appenzellerland

Mit dem Appenzeller Kantonalen Nachwuchsschwingertag wurde das Schwingwochenende am Samstag in Oberegg eröffnet. Rund 400 Jungschwinger zeigten in den Jahrgängen 2006 bis 2015 beeindruckenden Schwingsport. Die Appenzeller holten sich insgesamt 25 Zweige und zwei der fünf Kategoriensiege.

  • Kategoriensieger: Die Kategoriensieger des diesjährigen Appenzeller Nachwuchsschwingertages v.l.: Rafael Gamper, Johann Mazenauer, Christof Schilliger, Fabio Eicher, Mathias Jäger. (Bilder: Lorenz Reifler)

    Kategoriensieger: Die Kategoriensieger des diesjährigen Appenzeller Nachwuchsschwingertages v.l.: Rafael Gamper, Johann Mazenauer, Christof Schilliger, Fabio Eicher, Mathias Jäger. (Bilder: Lorenz Reifler)

  • Johann Mazenauer (oben) holt sich den Kategoriensieg mit dem Punktemaximum.

    Johann Mazenauer (oben) holt sich den Kategoriensieg mit dem Punktemaximum.

  • Mathias Jäger (rechts) holt sich den Sieg nach einer Punkteteilung gegen seinen Klubkollegen Mario Bösch.

    Mathias Jäger (rechts) holt sich den Sieg nach einer Punkteteilung gegen seinen Klubkollegen Mario Bösch.

Schlussgang endet mit gebrochener Nase

In der ältesten Kategorie 2006/2007 trafen sich im Schlussgang mit Mario Bösch und Mathias Jäger zwei Klubkollegen des Schingklubs Herisau. Während Jäger all seine fünf vorhergehenden Gänge für sich entscheiden konnte, musste sich Bösch nebst vier Siegen mit einer zusätzlichen Punkteteilung zufriedengeben und war entsprechend unter Zugzwang. Der Schlussgang gestaltete sich mit Möglichkeiten auf beide Seiten, wobei Bösch nach wenigen Minuten mit einer blutenden Nase den Schlussgang unterbrechen musste. Trotz einer gebrochenen Nase setzte er den Schlussgang fort, wobei der gestellte Schlussgang im Endeffekt für Mathias Jäger gleichbedeutend mit dem Kategoriensieg war. Bösch klassierte sich dennoch auf dem hervorragenden zweiten Schlussrang. Auch der Gontner Sandro Signer und der in Schönengrund wohnhafte Marco Ackermann sicherten sich das begehrte Eichenlaub.

Sutter verfehlt den Kategoriensieg

Auch in der Kategorie 2008/2009 konnten die Appenzeller mit dem Teufner Flavio Sutter einen Schlussgangteilnehmer stellen. Dort traf er auf den Zürcher Oberländer Fabio Eicher. Dieses Duell gab es bereits im vierten Gang endete gestellt. Im Wissen um den nötigen Sieger riskierten beide Schwinger alles, wobei Eicher das bessere Ende für sich behalten konnte und Sutter auf den vierten Schlussrang zurückgespült wurde. Die beste Platzierung erkämpfte sich in dieser Kategorie der Schwellbrunner Werner Rusch mit dem dritten Schlussrang. Auch Reto Steuble, Marco Graf und Pirmin Burch durften sich über ihr erkämpftes Eichenlaub erfreuen. In der Kategorie 2010/2011 hatten die Appenzeller allerdings kein Mitspracherecht um den Kategoriensieg. Insgesamt holten sich hier die Appenzeller viermal das Eichenlaub, wobei Kevin Sutter mit dem dritten Schlussrang die beste Klassierung herausschwingen konnte. Ebenfalls zu Zweigehren kamen Noel Schmid, Lars Fürer und Matthias Zähner.

Mazenauer mit dem Punktemaximum

Eine besondere Vorstellung lieferte auch der Innerrhoder Johann Mazenauer in der Kategorie 2012/2013 ab. Vermutlich könnten sich sogar einige Aktivschwinger etwas von seinem Gefühl fürs Schwingen abschauen. Mit einer beeindruckenden Technik, wobei vor allem seine Kurzzüge und Kurz-Lätzkombinationen gefürchtet waren, legte er einen Gegner um den anderen mit der Maximalnote auf den Rücken. Auch im Schlussgang fackelte er nicht allzu lange und holte sich im Endeffekt den Kategoriensieg mit dem Punktemaximum. Mit insgesamt acht Zweigerfolgen waren die Appenzeller in dieser Kategorie am erfolgreichsten. Auch Niklaus, der jüngere der Mazenauer Brüder holte sich das Eichenlaub souverän. Philipp Kunz, Lukas Manser, Roman Koch, Benjamin Geiger, Michael Jäger und Roman Meier konnten sich ebenfalls in den angestrebten Rängen halten und das Eichenlaub im Appenzellerland behalten. Mit vier Zweiggewinner waren die Appenzeller in der jüngsten Kategorie 2014/2015 wiederum etwas weniger erfolgreich. Dennoch gelang insbesondere Innerrhoder Janick Knechtle ein erfolgreicher Wettkampf, welcher mit fünf Siegen und einer Punkteteilung mit dem dritten Schlussrang belohnt wurde. Manuel Fuchs, Finn Willener und Roman Brunner kehrten ebenfalls mit dem Zweig im Gepäck nach Hause zurück.

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