Knappe Heimniederlage gegen Aufsteiger

Die Appenzeller Bären verlieren ihr zweites Heimspiel gegen den VBC Luzern, knapp mit 2:3, zeigten aber den zahlreichen Zuschauern eine zumeist spannende Partie.

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Zu Gast war diese Wochenende das Team des VBC Luzern, von dem noch sehr wenig bekannt war. Bis anhin konnte das Herren 1 noch keine Punkte verbuchen und war daher fest entschlossen, dies gegen die Luzerner zu ändern. Konzentriert und mit einem sehr druckvollen Spiel begannen die Bären von Anfang an, den Gegner unter Druck zu setzen. Schnell konnte man sich absetzen, und nur gegen Mitte des Satzes gelang es den Luzernern durch eine Druckphase beim Service ins Spiel zurück zu finden. Doch daraufhin wussten sich die Appenzeller wieder zu fangen und konnten mit einem der stärksten Sätze in dieser Saison mit 25:19 in Führung gehen.
Was im zweiten Satz passierte, kann sich das Heimteam nicht erklären; das Resultat mit 14:25 spricht für sich.
Auf das Tief folgte wieder ein Hoch und man vermochte sich wieder zu fangen und an die Leistung im ersten Satz anzuknüpfen. Der Service und Mühe in der gegnerischen Annahme – sowieso eine sehr starke Blockleistung – brachten den Appenzellern den zweiten Satzgewinn mit 25:21 und somit auch den ersten Punkt in der aktuellen Saison.
Wiederum startete das Heimteam schlecht in den vierten Satz und liess sich dadurch verunsichern. Ungenaue Blockleistung, zu wenig Verteidigungen und ein starker Gegner setzten den Bären so fest zu, dass diese auch durch zwei Timeouts und Auswechslungen nicht mehr ins Spiel zurückfanden und den Satz mit 17:25 verloren.
Damit kam es zum ersten Tie-Break der Saison. Dieses war sinnbildlich für das gesamte Spiel. Die Mannschaft um Sascha Messmer fand den besseren Start in den Satz und vermochte einen stetigen Zweipunkte-Vorsprung bis zum 12:10 verwalten. Die Emotionen waren auf beiden Seiten sehr hoch, was zur einzigen gelben Karte des Spiels führte. In einem offenen Schlagabtausch gelang es den Bären allerdings zum Schluss des Satzes wiederum nicht, die Leistung aufrecht zu halten. Luzern zog mit starken Sprungservice und Blocks am Heimteam vorbei und verwertete den ersten Matchball zum 13:15.

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