Jungfraumarathon mit bezaubernder Kulisse

Eine junge Frau und gleich sechs sportliche Appenzeller sind am vergangenen Samstag zum 30. Jungfraumarathon in Interlaken gestartet, um ihre läuferischen Fähigkeiten zu messen.

  • Diese sieben Appenzeller Sportskanonen absolvierten den Jubiläums-Jungfraumarathon. (Bild: zVg)

    Diese sieben Appenzeller Sportskanonen absolvierten den Jubiläums-Jungfraumarathon. (Bild: zVg)

Während die jüngere Appenzeller Garde ein doch eher flottes Tempo für die ersten 21 Kilometer vorlegte, liess sich der Oldie nicht aus der Ruhe bringen. Er lief eher gemächlich bis nach Lauterbrunnen. Die warmen Temperaturen machten jedoch allen gleichermassen zu schaffen. Es war Vorsicht geboten, dass man genügend trank, um nicht zu überhitzen. Durch die vielen Verpflegungsposten wurde der Gefahr des Überhitzens jedoch effektiv entgegengewirkt. Ein herzliches «Vergölt’s Gott» an alle Helferinnen und Helfer sowie an die professionellen privaten Betreuerinnen und Betreuer.

Vergleichbar mit einem Gänsemarsch ging es dann über die befürchtete Moräne sehr steil in Richtung Ziel. Während einige versuchten, neben dem Weg die Kolonne zu überholen, mussten andere die Krampfansätze mit Gurkenwasser bekämpfen. So hatte jede und jeder eine ausgeklügelte Taktik, um die restlichen Höhenmeter möglichst schnell, aber auch körperschonend zu bewältigen. Schliesslich erreichten alle mehr oder weniger erschöpft den roten Teppich und die Läufer wussten, dass das Ziel nicht mehr weit sein kann.

Die Einlaufzeiten waren überraschenderweise nicht allzu weit auseinander (von 4:43.36,1 bis 5:18.31,7 Stunden), was von einer hervorragenden Teamleistung zeugt. Müde, ja eher erschöpft, aber überglücklich genossen die Appenzeller Teilnehmenden im Schatten ein kühles Bier und tauschten ihre Erfahrungen aus.

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