Höhener behält den Kategoriensieg im Land

Das seit 2015 beinahe alljährlich durchgeführte «Chrobeg-Buebeschwinget» konnte am vergangenen Samstag bei besten Bedingungen durchgeführt werden.

  • Johann Mazenauer (oben) zeigte einen guten Wettkampf, wenngleich er den Einzug in den Schlussgang knapp verpasste.   (Archivbild: Lorenz Reifler)

    Johann Mazenauer (oben) zeigte einen guten Wettkampf, wenngleich er den Einzug in den Schlussgang knapp verpasste. (Archivbild: Lorenz Reifler)

Die rund 400 Jungschwinger stammten aus allen Nordostschweizer Kantonen sowie den beiden mit dem Schwingklub Appenzell befreundeten Gastklubs Adelboden und Entlebuch.

Gaiser gewinnt bei 12-/13-Jährigen

Die Appenzeller erkämpften sich dank dem Gaiser Philipp Höhener einen Kategoriensieg. Im Schlussgang der Kategorie 2010/2011 kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Elias Wicki, dem Gast aus der Innerschweiz. Bereits beim Anschwingen trafen die beiden Nachwuchschwinger aufeinander, wobei dieses Duell noch mit einer Punkteteilung zu Ende ging. Im Schlussgang behielt allerdings der Appenzeller die Oberhand und sicherte sich verdientermassen den Sieg und die Verewigung in der «Ahnengalerie» des Anlasses.

Fabio Eisenhut im Schlussgang

Ebenfalls in den Schlussgang vorpreschen konnte in der Kategorie 2014/2015 der in St. Margrethen wohnhafte, allerdings für den Schwingklub Wolfhalden antretende Fabio Eisenhut. Leider gelang ihm nicht der gleiche Erfolg wie Höhener. Dennoch dürfte er mit seiner Leistung, welche nebst der Schlussgangniederlage lauter Siege aufzuweisen hat, zufrieden sein.

Mitfavorit Mazenauer ausgebremst

Von den gastgebenden Innerrhodern erkämpfte sich Johann Mazenauer in der Kategorie 2012/2013 die beste Klassierung. Als einer der Favoriten angetreten, hinderten ihn eine Punkteteilung sowie fehlende Maximalnoten am Einzug in die Endausmarchung. Nebst Mazenauer reüssierte in der gleichen Kategorie auch Adrian Holderegger fünfmal, was ihm den vierten Rang einbrachte.

39 Auszeichnungen für Appenzeller

Im Gesamten sicherten sich die Appenzeller Schwinger erfreuliche 39 Auszeichnungen, was für eine ausgezeichnete Teamleistung spricht. Möglicherweise hätten sich die Gastgebenden noch die eine oder andere bessere Klassierung gewünscht. Dennoch gilt es, sich an den erbrachten Leistungen zu freuen und an den weniger geglückten Dingen weiter zu arbeiten. Die von Alfred Moser geschnitzten und von Annelies Tschan gespendeten Holzstiere fanden in den vier Kategoriensieger ihre neuen Besitzer.

8
1

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar