Herrliche Tore führten zu FCA-Sieg

In Cupspielen scheinen die Innerrhoder 3. Liga-Fussballer eine Macht zu sein. Auch in der zweiten Runde konnten sie mit Winkeln am Dienstagabend eine Mannschaft aus der regionalen 2. Liga besiegen. Und beim 4:3 (3:2) Erfolg fielen erst noch sieben, zum Teil herrliche Tore.

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Auf dem Kunstrasen Wühre gingen die Gäste nach einer Hereingabe von rechts mit einem Schuss aus kurzer Distanz bereits in der 9. Minute in Führung. Postwendend folgte aber sechzig Sekunden später der Ausgleich. Appenzell spielte weiterhin gut mit und war dem Gegner ebenbürtig. In der 22. Minute konnte Amar Uzunovic einen Befreiungsschlag erlaufen und von links her auf das Tor schiessen. Der Gästehüter wehrte den Ball mit dem Fuss nach vorne ab und der daher brausende Simon Knechtle konnten zum 2:1 für die Innerrhoder einschiessen. Bereits drei Minuten später stand die Partie wieder Unentschieden. Die gegnerische Nummer zehn traf mit einem Freistoss aus gut 25 Meter in die rechte Ecke zum 2:2. Die Gäste waren nun leicht überlegen. In der Schlussminute der ersten Hälfte wurde der Führungstreffer der Einheimischen doch noch Tatsache. Ein Einwurf erreichte Simon Knechtle, welcher mit einem wunderbaren Knaller aus 22 Meter zum 3:2 traf.
In der zweiten Hälfte stand nun auch Torhüter Albert Wild vermehrt im Mittelpunkt. In der 48. Minute konnte er einen guten Schuss um wenige Zentimeter über das Tor lenkten. Die Gäste machten nun mehrheitlich das Spiel, aber die Einheimischen fuhren gefährliche Konter. Einen ausgezeichneten Schuss von Amar Uzunovic aus 25 Meter lenkte der Torwart zur Ecke. Dann gelang Albert Wild auf der Gegenseite dasselbe. In der 81. Minute fiel mit dem 4:2 für Appenzell und dem Tor des Abends eine Vorentscheidung. David Köppel zog auf der rechten Seite einige Meter in den Strafraum eingedrungen, aber nur wenig von der Behindlinie entfernt, mit dem linken Fuss aus spitzem Winkel ab und der Ball landete links hoch im weiten Eck im Netz. Noch gaben sich aber die St.Galler nicht geschlagen. Vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit konnten sie nach einem Eckball durch einen Kopfball auf 4:3 verkürzen. Auf der Gegenseite schossen die Platzherren einen gegnerischen Spieler an. In der Nachspielzeit – als den Einheimischen etwas die Kräfte ausgingen – lenkte der einheimische Torhüter einen Freistossball bravorös über die Latte und den anschliessenden Corner faustete er weg. Und zum Schluss hatte Albert Wild nochmals einen Ball zur Ecke abzuwehren. Dann folgte der Schlusspfiff des guten Schiedsrichters und die Innerrhoder konnten feiern.

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